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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Multivolume work

Identifikator:
1896933912
Document type:
Multivolume work
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Press
Year of publication:
1912-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896935311
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237672
Document type:
Volume
Author:
Keith, Arthur Berriedale http://d-nb.info/gnd/119086794
Title:
Responsible government in the Dominions
Volume count:
Vol. 3
Place of publication:
Oxford
Publisher:
Clarendon Pr.
Year of publication:
1912
Scope:
XII Seiten, Seiten 1102-1670
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Part VII. The Church in the dominions
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Aap. IV. 
337 
Einfluß auf die soziale Organisation. 
verbindet und überwältigt, dem nichts unmöglich scheint. „Alles, was 
ein Mensch hat, gibt er für sein Leben"—das ist Ligennutz. Aber höheren 
Antrieben gehorchend, opfern die Menschen selbst das Leben. 
Nicht die Selbstsucht ist es, die die Jahrbücher jedes Volkes mit 
Melden und Heiligen bereichert. Nicht die Selbstsucht ist es, die auf jeder 
Seite der Weltgeschichte im plötzlichen Glanz edler Taten hervorbricht 
oder den sanften Schimmer eines gütigen Lharakters verbreitet. Nicht 
Selbstsucht war es, die Gautama seiner königlichen Heimat den Rücken 
wenden oder der Jungfrau von Orleans das Schwert vom Altar nehmen 
hieß, die die Dreihundert im paß von Thermopylä hielt oder in Winkel 
rieds Brust die Speergarbe eingrub, die vinzent von Paul an die 
Galeerenbank kettete oder während der indischen Hungersnot kleine 
hungernde Rinder dazu brachte, mit noch schwächeren verhungernden 
in ihren Armen zu den Hilfsstationen zu taumeln. 
Nennt es Religion, Vaterlandsliebe, Mitgefühl, Begeisterung 
für Menschlichkeit oder Liebe zu Gott — gebt ihm welchen Namen 
ihr wollt; aber es gibt eine Kraft, die die Selbstsucht bezwingt und 
vertreibt, eine Kraft, welche die Elektrizität des moralischen Weltalls 
ist, eine Kraft, neben der alle anderen schwach sind, überall, wo Menschen 
lebten, hat sie ihre Macht gezeigt, und heute ist die Welt so voll von ihr 
wie je. Bedauernswert der Mensch, der sie nie gesehen und gefühlt 
hat. Man sehe nur um sich! Unter gewöhnlichen Männern und Frauen 
inmitten der Sorge und des Kampfes um das tägliche Leben, im Gewirr 
der lärmenden Straßen und in den schmutzigen Stätten der Armut findet 
man hin und wieder die Dunkelheit erhellt durch das flackernde Spiel 
ihrer leckenden Flammen, wer dies nicht gesehen, ist mit geschlossenen 
Augen umhergegangen, wer um sich schaut, kann sehen, wie plutarch 
sagt, daß „die Seele ein Prinzip der Güte in sich hat und zur Liebe ge 
boren ist so gut wie zum Beobachten, zum Denken und zum Erinnern". 
Und diese Kraft der Kräfte, die jetzt unbenutzt verkommt oder 
verderbte Formen annimmt, können wir zur Stärkung, zum Auf 
bauen, zur Veredelung der Gesellschaft benutzen, wenn wir nur wollen 
gerade wie wir jetzt Naturkräfte benutzen, die vormals nur als Mächte 
der Zerstörung erschienen. Alles, was wir zu tun haben, ist nur, Freiheit 
und Spielraum zu gewähren. Das Unrecht, welches die Ungleichheit 
erzeugt; das Unrecht, welches inmitten des Überflusses die Menschen 
Mit Armut martert oder sie mit der Furcht vor der Armut quält, 
das sie körperlich am Wachstum hindert, geistig herabwürdigt und 
Moralisch verkrüppelt, dies Unrecht allein ist es, was die harmonische 
soziale Entwicklung hindert. Denn: „Alles was von den Göttern 
herrührt, ist voller Vorsorge, wir sind für das Zusammenwirken ge 
schaffen — gleich den Füßen, den Händen, den Augenbrauen, den Reihen 
der oberen und unteren Zähne." 
Es gibt Leute, in deren Kopf es nie eingeht, sich einen besseren 
Eesellschaftszustand vorzustellen als denjenigen, der jetzt besteht — 
®cotge, Fortschritt und Armut. 22
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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