Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

X 
Vorwort zur vierten Auflage. 
Theuerun^spreise nun nur noch die Stelle von Mittelpreisen ein 
nehmen. (Vgl. Anmerkg. S. 95, 96. 
Das Sinken des Geldwerthes tritt nicht in der Weise hervor, 
wie man sich früher dachte. Es äussert sich vielmehr in folgender 
Art: Durch die Goldfunde werden zunächst in engen Kreisen 
manche Menschen, welche bis dahin auf die kärglichste Lebens 
weise beschränkt waren, wenn auch oft nur momentan, in den Fall 
gesetzt, sich Lehensannehmlichkeiten (in Kost, Kleidung, Woh 
nung, Luxusgegenständen) zu verschaffen, die sie sich früher ver 
sagen mussten. 1 )amit steigt die Nachfrage nach solchen Ge 
genständen; es steigert sich ihr Freis. Die Froducenten , Fabri 
kanten u. s. f. erlangen grosseren und einträglicheren Absatz ihrer 
Erzeugnisse, und sehen sich dadurch befähigt, auch ihre ])ersönli- 
chen Hedürfnisse zu vergrössern. Nicht selten artet dies in den 
schrankenlosesten Luxus und die tollste Leppigkeit aus. Die aus 
gedehntere Nachfrage nach Waaren bedingt eine A ermehrung der 
Arbeiterzahl. Während diese Arbeiter früher oftmals vergeblich 
nach Feschäftigung suchten, fehlt es nun an Händen. Die Bewe 
gung dehnt sich über immer grössere Kreise aus. Der günstige 
Erfolg vieler Unternehmungen muntert auf, deren neue zu versu 
chen. Es entsteht ein vielfach höchst nützlicher Beiz, der aber in 
zahllosen Fällen hinwieder auch zu einem U e h e r r e i z e wird. 1 )a- 
her allgemeiner Aufschwung der Industrie und des Handels , Ent 
stehen neuer Unternehmungen von früher nicht geahneter,, zum 
Theil wahrhaft colossaler Ausdehnung; —daher aber auch Beginn 
zahlloser Schwindeleien, ohne Früfung und Vorsicht, und , daran 
sich anknüpfend, Krisen und Bückschläge der schwersten Art. — 
Die Schwankungen, die Fluctuationen, werden grösser und hefti 
ger als je zuvor. Sie finden ihren Ausdmck u. a. an den Börsen 
plätzen in dem enormen Steigen und Wiederzurücksinken desDis- 
conto. Mau vergleiche dessen rasche und starke Aenderungcn in der 
Neuzeit mit der früheren relativen Stabilität. 
Die neue (Gestaltung wirkt sofort hinüber auch auf ganz an 
dere (Gebiete. Die schon früher begonnene Umwandlung der Hand 
werk sthätigkcit in den Fahrikhetrieh vollzieht sich desto rascher. 
Aber auch die gewöhnlichen Heziehungen im Leben erhalten an 
dere Formen; fast alle Transactionen treten aus den früheren ein 
fachen bürgerlichen Verhältnissen heraus und nehmen den m e r- 
kantilen Charakter an. Die II andelsgesetzgehung erlangt, dem ge 
wöhnlichen (üvilcodex gegenüber, eine unendlich erhöhteBedeutung. 
Es würde hier zu weit führen, den (Gegenstand ausführlich zu 
erörtern; vorstehende Andeutungen mögen an dieser Stelle genügen. 
In Folge der angedeuteten Verhältnisse konnte es nicht 
fehlen, dass der Handelsverkehr so ziemlich in allen Ländern eine 
vordem nicht geahnte Ausdehnung erlangte. Oh wir nach absolu 
tistisch oder republikanisch oder constitutionell regierten Staaten 
schauen; oh wir nach Frankreieh, der Schweiz, oder England 
blicken, — überall gewahren wir eine gewaltige Zunahme des in 
ternationalen Verkehrs. Bei dieser Gestaltung ist es schwerlich ge-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.