Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

128 RUSSLAND. — Sociale, Gewerbs- und HandelsverhâltuÍ9.se. 
Im J. 1859 hatte die Flotte erst wieder 227 Fahrzeuge, wovon 
186 Dampfer. Es befanden sich 161 im Baltischen, 6 imWeissen, 17 
im Kaspischen, 33 im Schwarzen und 10 im grossen Stillen Meere.*) 
Sociale, (iewerbs- und Handelsverhältnisse. 
Allgemeine Bemerkungen. Russland befindet sich in einer der ge 
waltigsten socialen Uebergangsperioden. Um den Ungeheuern Fortschritt 
richtig zu bemessen, den das colossale Reich begonnen hat, muss man 
sich zunächst den Zustand vergegenwärtigen, welcher bis nach Beendi 
gung des Krimkrieges bestand. Von dem gesammten urbaren Lande 
gehörten etwa der Krone, dem Adel oder Stiftungen, und fast die 
ganze Masse des Volkes war leibeigen oder mindestens unfrei. — 
Ueber die betr. Ergebnisse der letzten Zählung liegen uns zwei nicht 
ganz übereinstimmende Angaben vor. Nach einer Veröffentlichung im 
»Journ. des Ministeriums des Innern« gehörten: 
Männer Frauen 
437,326 436,828 zum Erb-oder Personaladel, 
9,074 7,764 zur Classe der Ehrenbürger, 
223,514 208,320 zum Kaufmannsstande, 
281,501 315,027 zum geistlichen Stande der orthodoxen Kirche, 
3*043,987 3*104,758 waren steuerfrei, 
9*803,201 10*370,957 waren eigentliche Leibeigene. 
Eine Veröffentlichung des Geheimr. Troinitzki (Mitglieds des statist. 
Centralcomité’s) brachte auf Grundlage der nemlichen letzten Zählung 
folg. Resultate: Zahl der Leibeigenen 23’069,631, nemlich H’244,913 
männl. u. 11 824,718 weibl., — sonach 34,39 Proc. der Bevölkerung. 
Dabei waren aber die blos dem Namen nach freien s. g. Krön- und Apa 
nagebauern nicht eingerechnet. Man zählte bei der vorigen Auf 
nahme 9*457,000 männl. Krön- und 2*234,800 männl. Apanagebauern; 
ferner (damals) 132,300 Handelsleute und 1*434,700 »Bürger.« (Von 
der letzten Aufnahme fehlen uns die dessfallsigen Nachweise.) — Von 
*) Vor dem letzten Kriege war die Seemacht in die des Baltischen und jene 
des Schwarzen Meeres getheilt, erste von 3, letzte von 2 Divisionen, zus mit 
45 Linienschiffen, 30 Fregatten, 20 Briggs etc. Die Zahl der Seeleute ward zu 
42,000 angegeben. Die Schiffe waren meistens schlecht (sogar aus weichem 
Holze erbaut) ; die Bemannung eben so übel, unter ihr viele Juden die beste 
Mannschaft. Als vorzüglichster Tbeil galt die Flotte des Schwarzen Meeres. 
Diese ward bekanntlich durch die Russen selbst im Hafen von Sebastopol zer 
stört. Die Stärke der vernichteten Flotte ward in dem Militärblatte »Wojenny 
Listok« so angegeben : 18 Linienschiffe mit 1628 Kanonen (4 zu 110 bis 120 12 
von 80 — 100 und 2 Reservelinienschiffe von 80 Kan.) ; 12 Fregatten von 52 — 
56 Kan. ; 40 Segelschiffe zweiten (dritten) Ranges von je 10 Kan. ; endlich 15 
Kriegsdampfer, von denen etwa die Hälfte vom Range einer Fregatte und mit 
Bombenkanonen bewaffnet. Die ganze Pontusfiotte trug 2800 K. — Nach dem 
Pariser Friedensvertrage von 1856 darf keine Kriegsflotte auf dem Schwarzen 
Meere bestehen. Zufolge Uebereinkunft zwischen Russland und der Pforte hält 
jeder dieser beiden Staaten blos 6 leichte Kriegsschiffe in demselben, während 
England, Frankreich und Oesterreich je 2 solcher Fahrzeuge an der Donau 
mündung aufstellen dürfen. (Nach obiger Notiz hat Russland das vertrags- 
naässige Verhältniss bereits weit überschritten, eventuell mit dem Vorwände, 
die Fahrzeuge im Azow*schen, nicht im Schwarzen Meere zu halten.)
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.