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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

PREUSSKN. — Finanzen Budget). 
177 
Die Summen vertheilen sich beiläufig (mitunter anders als im Budget 
classificirt) so : 
Einnah 
brutto 
Domänen*) . . 42’(i Mill. 
1 )irecte Steuern . 27’8 
Indirecte Abgaben (»9’5 
Zusammen - 
en: 
netto 
17’4 Mill. = T8,1G Proc. 
26’(i - = 27,77 - 
5PS - = 54^ - 
95^ - =T0(bÜÜ - 
Ausgaben: 
Militär (mit Marine und ausserordentl.). . . Thlr. 41'7ü7,7Uü = 43,54 Proc. 
Schulden (einschl. Passiva der Gen.-Staatscasse) Ib'l99,21b = 10,91 - 
Diese 2 Posten "'57’‘J06,910 = 00,45 - 
Und doch war die Militär - Reorganisation bei Aufstellung dieses Etats 
noch nicht vollendet. — Allerdings ist dabei zu bemerken, dass die 
meisten Einnahme-Positionen zu gering angesetzt sind. 
Da Preussen, ungeachtet seiner verhältnissmässig geringen Bevöl 
kerung, unter den ürossmächten auftritt, und da es sich überhaupt 
als Militärstaat entwickelte, so war eine hohe Besteuerung der Ein 
wohner von jeher die natürliche Folge. Die Lasten wurden aber na 
mentlich in der Neuzeit sehr vermehrt. Allerdings können die Budget 
ziffern von frühem Jahren nicht unbedingt entscheiden, da früher nur 
die Nettobeträge aufgeführt waren, statt der jetzigen Brutto summen. 
Allein es tritt dennoch ein gewaltiger Unterschied her\or, wenn wir 
z. B. den Finanzetat vom Jahre 1841 mit dem jetzigen vergleichen. 
Jener schloss ab mit 57 677,194 Thlr., der von 1864 mit 141% Mill, 
brutto oder 161% Mill, netto. Und doch kostete damals schon das Heer 
24 60 1,208. In den 11 Jahren 1849 bis Ende I860 betrug der Auf 
wand für Landmacht 451'97l,658, Marine 16’00l,805, zusammen 
467’973,463 l'hlr. Noch 1847 war die Nettoausgabe nur 64 Mill. — 
Es betrug der Aufwand, ungerechnet Nebenposten : 
für Schuld 
1850 7’522,000 
1859 13'447,250 
1800 15’285,20O 
1801 I5'547,700 
für das Heer mit Marine 
27*030,002 Thlr. 
33*488,503 
40*380,332 (davon 5*730,271 für Reorganisation) 
42*475,032 
Dabei bemerkt man in der Repartition der Lasten sehr grosse Ungleich 
heiten. Allerdings hat man endlich die Grundsteuerbefreiung, deren die 
Besitzer von 20'780,1 76 Morgen Landes genossen, im J. 1861 aufge 
hoben erklärt, allein diese Besteuerung selbst hat erst 1865 begonnen, 
und was bei Beseitigung einer solchen Steuerbefreiung bis heute wol 
nirgends in der Welt vorkam — nur gegen Entschädigung a der bishe- 
rigen Berechtigten, also gegen T^oskauf. — Dabei kann nicht unl>emerkt 
bleiben, dass der Staat das verwerfliche Institut einer (Classen-) Lotterie 
unterhält. — Die Zahl der Civilbeamten, 1818 blos 27,775, war 1856 
auf 51,59 7 gestiegen ; darunter, vor der letzten grossen Gehaltserhöhung : 
*) Nach der Einleitung des Entwurfs zum Staatshaushaltsetat für 1804 um 
fassen die Domänen in der engem Bedeutung (ungerechnet die Waldungen etc.) 
827 Vorwerke in 500 Pachtungen mit einem Nutzareale von 1*150,055 Morgen 
und einem Pachtertrage von 2*100,388 Thlr. = nur 1,89 Thlr. pr. Morgen. 
Kolb, Statiitik. 4. Aufl. ^2
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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