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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

/ 
/g 
310 
DEUTSCHLAND. — Bremen 
Schuld, Ende 1863 11’481,317 Thlr. Ld’or, neml. : 
3'/z proc. Schuld B’814,953 
4 - gewöhnliche Schuld 10,000 
4‘/» - Ei.senbahnanlehen von 1859 (4 Mill, preuss. Thlr.) 4’406,364 
Im Jahre 1811 betrug die Schuld 3’641,815 Thlr. Die Last war 
um so grösser, als das mit dem Vermögensschosse besteuerte Capital im 
ersten Decennium dieses Jahrhunderts nur zwischen 24 — 30 Mill, um 
fasste. Die franz. Occupation schlug dem Wohlstände solche Wunden, 
dass das Vermögen 1813—20 blos allmählig von 17 auf 20 Mill, stieg, 
und erst 1826 die frühere Höhe wieder erreichte. — Der Schoss von 
1854 dagegen vertrat bereits ein Capital von mehr als 83% Mill., der 
von 1863 ein solches von 127y, Mill. (1730 — 39 durchschnittlich nur 
10,7 Mill.)*) — 1828 waren von der alten Schuld noch 2’610,000Thlr. 
rückständig. Aber schon 1827 hatte man mit neuen Anlehen zu pro 
ductiven Zwecken begonnen. Das »Bremerhaven-Anlehen« von 602,000 
Thlr. eröffnete 1827 — 31 den Reigen. Dann: 1845 Eisenbahnanlehen 
von 2’737,000; 1847 neues Bremerhavenanlehen von 1 Mill. etc. — 
Im Febr. 1863 erfolgte die Convertirung der 4% proc. Schuld von 184 7, 
48, 55, 56 u. 57 in eine 3% procentige. Den Gläubigern wurde Baar- 
zahlimg oder Annahme der neuen Papiere im Curse von 92 angeboten. 
Militär. Werbung auf 5 Jahre zu 200 Rthlr. ; ausserdem erhalten 
die Geworbenen, nebst der Löhnung, jährl. mindestens 40 Thlr. Nöthi- 
genfalls Conscription. — Bestand: 1 Füsilier-Bataill. von 760 M., in 
der Neuzeit erhöht auf 809, wogegen das Cavallerie- und Artilleriecon- 
tingent von Oldenburg gestellt wird. Die früher bestandene Bürgerwehr 
(1 Regim. von 3 Bataill.) existirt nicht mehr. 
*) Der bremische Vermögensschoss ist im Jahre 1803 zum ersten Male nach 
9 Jahren wieder erhoben worden und zwar in der Höhe von Vs Vo von allem Ver 
mögen über 3000 Thlr. und von ‘/,* % von dem Vermögen von 1000 bis 3O0o Thlr. 
Der Vermögensschoss brachte 1803 eine Einnahme von 151,000 Thlr. , was ein 
Vermögen von 127 Mill. Thlr. repräsentirt. Aus einer Vergleichung mit frühe 
ren Jahren, welche das bremische statistische Büreau bis zum Jahre 1730 zurück 
geführt hat, ergibt sich , dass die Verinögenszunahine im vorigen Jahrhundert 
und selbst noch in den ersten Jahrzehnten unsers Jahrhunderts eine äusserst 
langsame war, wenn man sie mit der rapiden Steigerung in der zweiten Hälfte 
unsers Jahrhunderts vergleicht. Von 1730 bis 1800 stieg das der Vermögens 
steuer untenvorfene Vermögen Bremens nur von 10 auf 20 Mill. Thlr., während 
sich die Zahl der Steuernden kaum verdoppelte und nur von 005 auf 1299 Per 
sonen stieg. Dagegen hat sich das Vermögen Bremens von 1849 bis 1803 von 
04 auf 127 Millionten Thlr. vermehrt und die Zahl der Steuernden ist in der 
selben Zeit von 5773 auf 8050 gestiegen, während die Zahl derjenigen, welche 
über 3000 Thlr. im Vermögen haben, in den letzten 14 Jahren von 3100 auf 4993 
sich vermehrte — ein Beweis, wie falsch die Behauptung ist, dass unsere hochge 
stiegene Cultur nur wenige Menschen auf Kosten Vieler reich gemacht habe. — 
Anlangend die Ergebnisse des Einkommenschosses, so ist derselbe in den 
Jahren 1847—1803 von 48,457 auf 98,544 Thlr. gestiegen. Das Einkommen, 
welches der Schoss repräsentirte, war 1847 nur 5, Millionen, dagegen 1803 
11 Millionen Thaler und ina Jahre 1802 12, Millionen. In dem guten Geschäfts 
jahre 1850 repräsentirte die Steuer ein Einkommen von 10, Mill. Thaler. Im 
Jahre 1857 sank das Einkommen auf 7y Millionen Thlr. herab, da der Einkom 
menschoss nur 09,388 Thlr. aufbrachte.
	        

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The New Industrial Revolution and Wages. Funk & Wagnalls, 1929.
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