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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

344 
ITALIEN. — Die römischen Staaten (Militär). 
Die Finanzzerrüttung ist im Kirchenstaate ziemlich alt. Schon im 
J. 1741 finden wir eine Schuld von 5(1 Mill, angegeben, mit r‘24«,000 
Scudi verzinslich. 1758 erscheint ein Zinsbedarf von 1 ':lU5,hU4. Bis 
1781 erfolgte Vermehrung der Schuld um 5 Mill., dann eine kleine Ab 
tragung. Den Waffenstillstand vom 28. Juni 179b erkaufte der Papst 
von Bonaparte um 21, den Frieden um Tolentino um weitere 15 Mill. 
Fres., ungerechnet die Kunstschätze. 1 801 war die Schuldsumme (54 Mill. 
Scudi. Die Klöster und geistlichen Corporationen hatten etwa die Hälfte 
davon zu fordern. Die franz. Regierung hob diese Institute auf, womit 
jener Schuldentheil hinwegfiel; von dem Reste der Schuld wurden blos 
% anerkannt, so dass 7u» der Gesammtpassiven abgestreift waren. — 
Nach Napoleon’s Sturz suchte Pius VII. die wiederhergestellten Congre- 
gationen mittelst eines Anlehens von 1 % Mill. Sc. theilweise zu entschä 
digen. — 1832 nahm der Staat 3 Mill, von Rothschild auf (ungeachtet 
seines Judenthums), und zwar mit Verlust von 37% Proc. von dem ver 
schriebenen Betrage ! — ln der Neuzeit begann die Papiergeldemission. 
Bei Proclamirung der Republik circulirten bereits für 4’151,000 Scudi 
Schatzscheine [Bunni del tesoro). Die republikanische Regierung sah 
sich zur weitern Anwendung dieses Mittels gedrängt, und so befanden 
sich bei Wiedereinsetzung des Papstes für 7’821,000 Scudi Papiergeld 
im Umlaufe. Ausserdem circulirten für (5(55,5(55 Scheidemünzen. Ob- 
wol die Restauration ihre eigenen Gläubiger und Beamten mit Schatz 
scheinen bezahlt hatte, setzte sie dennoch deren Werth um 35 Proc. 
herab. Eine spätere Uebereinkunft mit der Bank bezweckte die Ein 
lösung des Staatspapiergeldes. Man machte zu diesem Behufe unterm 
1. Mai 1853 ein 8proc. Anlehen von 26 Mill. Fres. — Der Betrag der 
Staatsschuld ^tieg von Jahr zu Jahr. Näch einer amtlichen Zusammen 
stellung des Finanzministers vom Mai 1854 betrug das Deficit : 
in den (5 letzten Monaten v. 1R49 12’I75,000 Lire*) 
im Jahre 1850 S'OO 1,000 - 
- - 1851 4’8ä2,0(»0 - 
Im Mai 1855 ward der Finanzconsulta folgendes neue Anwachsen 
der Schuld angegeben : 
185:1 um 2’817,440 Scudi * 
1854 - 4’021,000 - 
1855 (Deficit) 5’000,000 
In welcher Weise jedesmal die Deficite gedeckt wurden, ist nur 
unvollständig bekannt. 
Militär. Die 1 nippen werden im Tn- und Auslande g<worben. Da 
indess der römische Stuhl den Angehörigen seines eigenen Staates miss 
trauen muss, die Werbung einer ausreichenden Anzahl fremder Söld 
linge aber mit Schwierigkeiten und unerschwingbaren Kosten verbunden 
sein würde, so halten franz. Soldaten (nach der franz.-ital. Convention 
vom 15 Sept. 1864 noch 2 Jahre lang) zu Rom, und hielten bis 1859 
Österreich, in den Legationen die päpstliche Herrschaft aufrecht. — Der 
*) Wir geben diese Ziffern nach Liren, wie wir sie in piemontesischen 
Blättern aufgezeichnet fanden, da uns der Wortlaut dieses ministeriellen Vor 
trags nicht vorliegt.
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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