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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

388 
NORWEGEN. — Finanzen. 
eine freie Verfassung. Nach einigen Kämpfen mit den schwedischen 
Truppen kam es zu einem Vertrage, dessen Hauptergebniss die modi- 
ficirte Verfassung vom 4. Nov. 1814 ist, derzufolge Norwegen ein freies, 
selbständiges, untheilbares und unabhängiges Reich bildet, und zu Schwe 
den in keinerlei Unterthänigkeit steht, obwol es denselben König hat. 
Finanzen. Das Budget für die 3 Jahre vom 1. Juli 1863 bis dahin 
1866 schliesst in Einnahme und Ausgabe mit 14’310,000 Speciesthaler, 
somit für jedes einzelne Jahr mit 4’7 7 0,000 ab, und zwar: 
Einnahmen: Zölle 2’850,0üü, Branntweinsteuer 51ü,O0Ü. Malzsteuer 
250,000, Post 321,500, Stempelpapier 08,000, Telegr. 00,800, Ertrag der Staats 
anstalten und Activen 102,000, nicht liquidirte Renten 108,575, indirecte Auf 
lagen 105,200, Bergwerke 99,000, Verschiedenes 175,425 
Ausgaben: Hof 99,000, Storthing 83,933, Staatsrath und Centralver 
waltungen 183,2/4, Ministerium des Auswärtigen 112,902, des Kriegs 1’005 480 
der Marine 1’041,541 (davon aber nur 434,333 für Kriegsschiffe, dagegen 007,208 
für l ost, lelegr., Dampfschifflinien u. Navigationsschulen), der Justiz 307,181, 
des Cultus 154,552, des Innern 391,420, der Finanzen 802,212; — Staatsschuld 
401,312 ; Unvorhergesehenes 04,181. 
Schuld. Ende 1863 8 522,000 Speciesthaler, wogegen die verwerth- 
baren Activa 4’245,000 betrugen, ungerechnet 850,000 Speciesthaler 
Betriebsfond des Kongsborger Silberbergwerks etc. Im Aug. 1863 ward 
zu Hamburg eine neue norwcg. Staatsanleihe auf den Markt gebracht, 
deren Ertrag oben wol nicht vollständig eingerechnet ist. Ende 185o’ 
als die Schuld erst 7’651,800 Species betrug, bestand dieselbe aus fol 
genden Theilen : 
Rest der alten Innern Schuld 1’990 000 
Anlehen von 1851, zur Begründung der Hypothekenbank . . . 982 800 
Eisenbahnanlehen von 1848 zu 4, und von 1858 zu 4‘,'* %, Rest . . 4'073¡000 
1*inanzgeschichthches■ Als Norwegen sich von Dänemark trennte, 
war es vollständig ausgesaugt ; Silbergeld fast nirgends mehr , dagegen 
das Land mit 25 Mill. Papiergeld überschwemmt. Der Unabhängigkeits 
krieg hatte überdies die Ausgabe von weitern 14 Mill. Thlr. Zetteln 
nothwendig gemacht, denn das Land bekam nirgends Darlehen. Zudem 
bestimmte der Kieler Tractat, dass Norwegen 2’4ü0,000 Thlr. in Silber 
(Species) von der dänischen Schuld übernehmen müsse. Als Unterpfand 
für alle diese Schuldposten hatte man nur den Werth des Staats-Grund 
eigenthums mit 4% Mill. Species. Der Curs des Papiergeldes sank im 
mer tiefer. Der nach der neuen Verfassung factisch regierende Bauern 
stand umfasste zwar keine » ausgezeichnete Finanzbeamte, « dagegen 
viele praktische Männer. Um die Einlösung des Papiergeldes jederzeit 
zu sichern, auferlegte sich die arme Nation ein Zwangs a nleh en von 
2 Mill. Spec. Diese Summe bildete den Grundstock für eine neue Bank, 
welche für 4 Mill. Thlr. stets einlösbare Bankzettel emittirte. Die ganze 
Masse des alten Papiergeldes sollte eingezogen werden und es sollten 
dabei 10 Reichsbankthaler Zettel für 1 Thlr. Spec, der neuen Bank gel 
ten. Das Ziel ward erreicht. Im J. 1823 war die Staatsschuld bereits 
auf 5’820,0ü0, 1842 auf 2 820,000 Spec, herabgebracht, und gegen 
Ende der 40er Jahre schon so gut wie vollständig getilgt, ja der Staat be- 
sass überdiess gegen 11 Mill, an Activen. — Die Staatseinkünfte stiegen 
(und zwar unter Verminderung der Steuersätze) , von nicht einmal 
V/i Mill, im J. 1815, auf mehr als 3% im J. 1842, und über 4% Mill.
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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