Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

412 
GRIECHENLAND. — Land und I.eute. 
B. Ionische Inseln. 
Hauptinseln *) Q.-H. Einw. 1863 
Korfu .... 13,3 64,359 
Paxo 0,4 4,901 
Sta. Maura . . . 6,3 20,737 
Thiaki (Ithaka) . 1,8 11,926 
Confession: Die griechische 
Hauptinseln 
Kephalonia. . . 
Zante 
Cerigo (Cythera) . 
Zusammen 
Total A.' u. B. 
Q.-M. Einw. 1863 
12,5 72,787 
7,8 39,367 
5,3 14,454 
47,4 228,531 
947 1’325,341 
orthodoxe herrschend ; Katholiken 
etwa 50,000 auf Syra, zu Athen, auf den Ionischen Inseln; einige Pro 
testanten. Die Mohammedaner sind, bis auf wenige zu Chalkis, vertrie 
ben (1821 zählte man noch 90,830). — Nationalitäten. Ueber 900,000 
eigentl. Griechen (nach Fallmerayer ein albanesisches Mischlingsvolk); 
gegen 280,000 Albanesen (Arnauten, ein bulgarisch-slavisches Misch 
lingsvolk); 20—30,000 Armenier; eine Anzahl »Franken« (West-Euro 
päer, namentl. Italiener auf Ionien), endlich im eigentlichen Griechen 
land höchstens 500, auf den ionischen Inseln aber etwa 6000 Juden. —- 
Städte: Athen 1862 41,298 Einw., Piräus 6425; Hermopolis (aufder 
Insel Syra) 18,511, Patras 18,342, Argos 10,000; — Korfu 15,921, 
Zante 18,000. 
Jlerrschaftsverändenmg. Der neugriechische Staat verdankt seine 
Existenz dem Volksaufstande von 1821. Nach Jahren endlich erfolgte 
auch die Anerkennung seitens der Grossmächte , womit aber die Be 
schränkung auf unnatürliche Grenzen und die Octroyirung des bayeri 
schen Prinzen Otto als Kö nig von Griechenland (1832) verbunden ward. 
Eine Constitution erlangten die Griechen nicht früher, als in Folge der 
Revolution vom 3. Sept. 1843. Nach vielfachen vorangegangenen Be 
wegungen bewirkte der Aufstand vom Oct. 1862 den Sturz des Königs 
Otto. In Folge eines von den 3 Schutzmächten am 5. Juni 1863 zu 
London abgeschlossenen Protokolls ward der Prinz Wilhelm von Schles 
wig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg als Georg I. auf den Thron er 
hoben. In Verbindung damit verzichtete England durch Vertrag vom 
14. Nov. 1863 auf seine Oberhoheit über die Ionischen Inseln, welche 
zu einem Bestandtheile Griechenlands mit dem Vortheile immerwähren 
der Neutralität erklärt wurden. — Zur Geschichte dieser Inseln sei be 
merkt : Seit dem 14. Jahrhundert bildeten sie ein Besitzthum der Re 
publik Venedig. Der Friede von Campo Formio brachte sie 1797 
unter die Herrschaft Frankreichs; 1799 fielen sie in die Gewalt der 
Russen und Türken. Ein Vertrag vom 21. März 1800 verwandelte 
Ionien in eine Föderativrepublik (»die Sieben-lnseln-Republik«) , welche 
unter türkischem Schutze stehen sollte. Zufolge des Tilsiter Friedens 
kamen die Inseln wieder in den Besitz Frankreichs, das ihnen dem 
Namen nach eine besondere Verfassung gab. Indessen besetzten die 
Engländer im Jahre 1810 die wichtigsten dieser Eilande. Zufolge eines 
Vertrages der Grossmächte vom 5. Nov. 1815 bildeten sie darauf einen 
selbständigen Staat unter britischem »Schutze« ; in Wirklichkeit wurden 
sie, aber von den Engländern nur wie eine Colonie behandelt ; und ge 
nossen nicht einmal jene Rechte, welche den Bewohnern der wirklichen 
*) Ausserdem 16 kleinere bewohnte Inseln, deren Areal und Bevölkerung 
bei den Hauptinseln eingerechnet ist. — Die ion. Inseln bilden nunmehr die 
4 Nomarchien Korfu (mit Paxo), Kephalonia, Leukades Sta. Maura u. Ithaka) 
und Zante (mit Cerigo).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.