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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

t 
;GHÜSSB1UTAX1EN. — Militär Seemacht). 
23 
schrecklicher gestaltete sich das Verhältniss bei der Expedition nach 
AValchern (ISO*.)). Bei einem EfFectivstande von 39,21t) M. fielen durch 
feindliche Waffen blos 217 , dagegen starben an Krankheiten (vom 28. 
Aug. bis 23. Dec.) 417."); die Zahl der Erkrankten war 26,846. — 
Besonders entsetzlich waren auch die Resultate des Krimfeldzugs. Blu 
tige Kämpfe, ungewohntes Klima und schlechte Verpflegung wirkten 
längere Zeit zusammen, die Armee zu Grunde zu richten. So waren 
einmal vom bes. schwer heimgesuchten 63. Regiment, das 1200 Mann 
stark ausgezogen war und 300 Mann Verstärkung erhalten hatte, nur noch 
30 unter den Waffen. Im Febr. 1855 starben überhaupt: vor dem Feinde 
6, an Krankheiten im Lager 1407, in den Spitälern am Bosporus 660. 
In der holge ward für Ver%)fiegung ausgezeichnet gesorgt, so dass der 
Zustand der Briten sogar besser als der der Franzosen wurde und weni 
ger Leute im Felde starben, als sonst in den Kasernen der Garde zu 
London. (Bekannt sind die Verdienste der Miss Nightingale.) — Das 
englische Expeditionscorps nach dem Orient zählte ursprünglich 55,530 
M., mit den 27,321 bis zum 9. Sept. 1855 Nachgesendeten 82,901. 
Bis zum bezeichnetcn Tage war der Effectivstand auf 50,271 herabge 
kommen. Gefallen oder an Krankheiten gestorben waren 21,082; In 
validen geworden 11,374 M. — (Ausserdem kamen auf der Flotte der 
Ostsee und des schwarzen Meeres, bei einem Bestände von etwa 37,000 
Mann, ungerechnet die Nachsendungen, in den beiden Jahren 1854 und 
1855 2029 Todesfälle vor, wovon blos 227 in Folge vom Feinde erhal 
tener Munden, dann 228 durch zufällige Verletzungen und Selbstmord, 
hingegen 1547 durch Krankheiten.) 
Nach einigen Mittheilungen des Obercommandanten an den Registrar 
General (abgedruckt im 22. Report desselben) betrug die Zahl der To 
desfälle bei den ausserhalb Grossbritaniens und Irlands befindlichen 
Truppen : 
1854 1855 1856 1857 1858 1859 
,, 7,383 20,315 2,580 3,220 7,363 4,150 
Iruppenzahl auswärts 101,064 77,676 111,730 123,700 
Natürlich sind Diejenigen nicht eingerechnet, welche verwundet oder krank 
nach der lleimath gelangten und in Folge davon daselbst starben. 
ln Ostindien unterlagen dem Clima seit Anfang des jetzigen Jahr- 
underts jedenfalls über 150,000 Soldaten. Selbst vom blos finanziellen 
Standpunkte betrachtet, ist dies ein ungeheurer Verlust; jeder Mann 
kostet bis zur Landung in Indien ungefähr 100 .t. 
Seemacht. Bei der Wichtigkeit der britischen Kriegsmarine lassen 
wir eine uns von competenter Seite in London zugekommene Liste vom 
Aug. 1864 vollständig folgen: 
Panz„,ohitte, '' lÄf"” 
Black 1 rince 41 6100 1250 
40 
38 6621 
38 
Warrior 
Agincourt 
Minotaur 
Northumberland 
Lord Clyde 
Lord Warden 
4067 
Kosten 
330,114 £ 
jetzt unbrauchbar erklärt, 
1350 im Bau 
im Bau 352,075 
im Bau 
1000
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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