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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

ALLGEMEINE VERHÄLTNISSE. — Sterblichkeitslisten. 47ÍÍ 
dem das grosse Verdienst gebührt, das Problem der Mortalität über die 
niedere Region solcher Anwendung empor gebracht zu haben, und gerne 
übersieht man es dabei, dass ihn ein orthodox-theologisches Streben 
erfüllte. 
Die ersten Versuche konnten nur ziemlich roh sein. Man nahm das 
Material wo und wie man es eben fand. Allmählig musste man sich von 
der Nothwendigkeit überzeugen, dieses Material strenger zu sichten. 
Man gewahrte Unterschiede und erkannte namentlich, dass alle Stände,, 
alle Classen und Geschlechter in demjenigen Verhältnisse, in welchem 
sie vorhanden sind, bei der Berechnung vertreten sein sollten. 
Allein auch bei der grössten Genauigkeit wird man immer Resul 
tate bekommen, welche eine absolute Richtigkeit nur gewähren für 
einzelne Gegenden, und zwar auch hier nur für diese oder jene ver 
gangene Zeitperiode. Denn sogleich im nächsten Nachbarlande, 
in welchem z. B. die Stadt- oder die Landbevölkerung, der Fabrik- oder 
der Agriculturbetrieb mehr vor waltet, werden die Ziffern nicht unwe 
sentliche Modificationen erfahren. Das Nemliche wird stattfinden, wenn 
im Laufe der Zeit Veränderungen in der Lebensweise, der Ernährung, 
der Wohnung einer Bevölkerung eintritt Wir haben überdies bereits 
wiederholt darauf hingewiesen, wie sogar in einem und demselben 
Lande, und hier selbst in ganz kurzen Perioden, die Verhältnisszahlen 
sehr wesentlich sich ändern. (Siehe z. B. das S. 3 über die Bevölkerungs 
zunahme in Grossbritanien, und S. 55 — 58 über die Zahl der Ge 
burten, Heirathen und Sterbfälle in Frankreich Bemerkte, oder die 
Ziffern über den Bevölkerungswechsel in sämmtlichen Staaten Deutsch 
lands.) Denn ein Stillstehen findet sich nirgends in der Natur, — 
nirgends im Leben, eigentlich nicht einmal im Tode, wo in stiller 
Wirksamkeit wenigstens noch die Macht der Zersetzung ihre gewal 
tigen Kräfte entwickelt. 
Ueber den jetzigen wissenschaftlichen Stand der Frage verdanken 
wir die nachfolgende klare und treffliche Abhandlung der freundlichen 
Gewogenheit des hierin so besonders erfahrenen und kenntnissvollen 
Hrn. Finanzraths G. Mopf in Gotha, welcher diese Abhandlung eigens 
für unser Buch zu bearbeiten die Gefälligkeit hatte. (Einige Bemerkun 
gen fügen wir bei.) 
Sterblicbkeitsiisten. 
Schon längst hat man erkannt, dass das Absterben der Menschen, wenn 
auch im Einzelnen vielerlei Zufälligkeiten ausgesetzt und scheinbar regellos 
eintretend, doch im grossen Ganzen nach gewissen Gesetzen erfolgt. Es zeigt 
sich, dass der Mensch gleich nach seiner Geburt im hohen Grade der Gefahr, 
dem Tode zu unterliegen, ausgesetzt ist, dass diese Gefahr Anfangs sich mit 
jedem Tage mindert und schon nach dem ersten Lebensjahre wesentlich gerin 
ger geworden ist, dass sie auch von hier an noch fällt bis zur Periode vom 10. 
his 14. Lebensjahre, wo eine Art Stillstand stattfindet. Von diesem M ende 
punkte an, wo die Gefahr zu sterben am Geringsten ist, geht sie in die entgegen 
gesetzte Richtung über, sie nimmt mit dem fortschreitenden Lebensalter zu 
pnd steigt ununterbrochen bis zur höchsten Lebensgrenze, Anfangs langsam, 
jenseit des 55. Lebensjahres aber in rascher Progression. In diesen allgemei 
nen Umrissen lässt eine aufmerksame Beobachtung der täglich unter unseren 
Augen vorgehenden Erscheinungen das denselben zu Grunde liegende Gesetz 
der Sterblichkeit unschwer erkennen. Schwieriger ist es, dieses Gesetz im
	        

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The Constitution of Canada. Univ. Press, 1889.
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