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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

1 
514 ALLGEMEINE VERHÁLTOISSE. — Sterblichkeit beim Militär. 
rechnungen Adolph Wagners ergeben, dass auf je 100 Selbstmorde 
männlicher Civilpersonen, im Militär kommen: 
in Sachsen (1847—58) 177 Selbstmorde 
- M ürttemberg (1846—50) .... 192 
- Frankreich (1856—60) . 253 
- Preussen (1849) 293 
- Schweden (1851—55) 423 
- Oesterreich (1851—57) ..... 643! 
Rmsische Armee. Hier stieg die Mortalität sogar auf 38 vom Tausend! 
Dienst im toirklichen Kriege und ausser der Heimath. Wir reden 
nicht von den Gefallenen. Es sei nur erwähnt, dass das Ergebniss bes 
serer Verpflegung im Kriege noch mehr hervortritt, als schon im Frie 
den. So hatte, nach den Angaben des den Gesundheitsdienst leitenden 
engl. General-Inspectors Marshall, die britische Armee in den 41 Mo 
naten des spanischen Krieges, abgesehen von den Verwundungen, 
durchschn. auf 1000 Mann 118,0 Todesfälle, wovon aber auf je 1000 
Officiere nur 37 trafen. (Dagegen starben an Wunden durchschn. nur 
42,4 Gemeine, hinwieder 00 Officiere auf 1000.) 
Wir haben S. 100 gezeigt, wie gross die Sterblichkeit der franz. 
Truppen in Algerien ist (über 100,000 Todte, von denen nur 3400 
an Wunden umkamen), und lassen unten (S. 510) eine Notiz bezügl. 
der englischen Colonien folgen. Zunächst mögen einige Mittheilungen 
aus dem Krimkriege folgen. Schon am 2. Oct. 1854 hatten die Briten 
auf 34,042 Mann, ausser 1539 an der Alma Verwundeten, 5238 eigentl. 
Kranke, also über 151 auf 1000, ehe noch die eigentlich furchtbaren 
Strapazen begannen. In den ersten 7 Monaten des Krimfeldzuges be 
trug die Sterblichkeit, auf das ganze Jahr berechnet, 05% blos an 
Krankheiten, eine Mortalität, grösser als zur Zeit der Pest in London, 
und grösser als sie unter den Cholerakranken ist. Dank der freien 
Presse in England, musste schleunigst für Abhülfe gesorgt werden, und 
nun erprobte sich eine gute Verpflegung: der Zustand der britischen 
Truppen ward besser als der der französischen. Während der 0 letzten 
Kriegsmonate zählte man unter den Kranken des Krimheeres verhält- 
nissmässig nicht viel mehr Sterbfälle, als unter den (natürlich im Allge 
meinen gesunden) engl. Garden in der Heimath; ja in den letzten 5 
Kriegsmonaten starben an Krankheiten von der Armee im Felde nur 
^/g so viel, als von den Truppen zu Hause. Viele der Verbesserungen 
wurden später beibehalten, und in Folge ihrer ist die Sterblichkeit der 
engl. Truppen nun so vermindert, dass sie 1859 nur noch 9 vom 1000 
betrug, statt der frühem 17,5 (Durchschnitt v. 1837—40). — Im Fie 
brigen haben die parlamentarischen Untersuchungen noch die höchst 
wichtige Thatsache festgestellt, dass der Gesundheitszustand derjenigen 
Truppen am günstigsten ist , welche der gewöhnlichen Beschäftigung 
nicht entfremdet werden. Dies zeigte sich in der Heimath bei dem Corps 
der Royal Engeneers (bekannter unter ihrer früheren Bezeichnung 
von Sappeurs und Mineurs) ; blos ein Wochentag ist den eigentl. Mili- 
tärexercitien vollständig gewidmet, die andern Tage nur zur Hälfte ; 
die übrige Zeit wird mit gewöhnl. Arbeit zugebracht; gleichwol erwies 
sich das Corps als militärisch trefflich geschult und dabei als vorzugs-
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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