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Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
826042163
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35589
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
Edition:
4. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Felix
Year of publication:
1865
Scope:
1 Online-Ressource (XX, 548 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

FRANKREICH — Finanzen (Schuldgeschichte). 
75 
Gesammtbetrag der Staatsschuld: Capital 
Consolidirte Schuld (Jan. 1663) 12,060 Mill. 
Schwebende Schuld 1,000 - 
Aeltere Specialanlehen (Annuitäten) gleich einem Capitale von 17 
Obligations trentenaires (nicht convertirte) 35 - 
Leibrenten, Pensionen, gleich einem Capitale von .... TOO 
, Zusammen 13,696 Mill. 
Hie Anleihe von 1604, nominell 475’! 13,100 Fr., ist nicht eingerechnet. 
Zur Schnldgeschichte. Eine Besprechung der franz. Staatsschuld- 
Geschichte führt auf Law’s Zeiten zurück. Am 24. Fehr. 1720 ward 
bei Strafe von 20,000 Liv. Jedermann verboten, mehr als 500 Liv. in 
baarem Gelde aufzubew ahren ; alles übrige Geld musste in Papier (Law - 
sche Scheine) umgewechselt werden. Im März erging sogar das unbe 
dingte Verbot, » gemünztes Gold oder Silber zu besitzen oder auszuge 
ben.« Das \ olk besass schliesslich 6 Milliarden in Papiergeld, als 
der Staatsbankerut erfolgte. Darauf machte man neue Schulden. — In 
der Revolutionszeit hörte jede Verzinsung auf. Von 1790 — 95 wurden 
(anfangs blos für 100 Mill.) für 43,5/8 Millionen — Assignaten aus 
gegeben , von denen verhältnissmässig nur kleine Beträge (doch einige 
Milliarden) eingelöst wurden. Der Curs begann schon 1792 zu sinken; 
1795 war er gegen Silbergeld auf 18 Proc. herabgegangen. Wer die 
Assignaten nicht annehmen wollte war durch die Guillotine bedroht. 
Der Handel stockte und die Preise stiegen ins Masslose. Da decretirte 
man ein Maximum; vergeblich. Endlich wurden die Assignaten ausser 
Curs gesetzt, indem man sie 1796 gegen »Mandate« einlöste, im Ver 
hältnisse von 30 zu 1 Fr, Solcher Mandate gab es für 1800 Millionen. 
Auch sie wurden bald werthlos. — Unterdessen verkaufte man von 1790 
— 1801 für 2609 Millionen »Nationalgüter«; noch blieben deren für 700 
Millionen übrig. Die erzielten Erlöse standen ausser allem Verhältniss 
zum Werthe. Das Geld ward, wie es einging, verbraucht. — 1798 er 
folgte eine Liquidirung der alten Schuld. Sie betrug, nach Beseitigung 
aller Ansprüche von Emigranten, 2800 Mill., und ward auf % herab 
gesetzt {le tiers consolidé). Der Staat gab dafür Inscriptionen in » das 
grosse Buch« in 5procentigen Renten, anfangs 46’302,000 Fr. solcher 
Renten, ein Capital von 926’040,000 Fr. repräsentirend. 1799 
ging die o Rente im Curse bis auf 7 Fr. herab ! — Beim Sturze Na 
poleon’s betrug die consolidirte Schuld 727’603,000 Fr. Ausser den 
sonst unvermeidlichen Opfern, belastete der zweite Pariser Friede den 
btaat mit einer Kriegscontribution von 700 Millionen an die Alliirten. 
e er les erhoben sich fast überallher civilrechtliche Entschädi- 
* i. man 1818 durch neue Inscription von 16 040,000 
\ X A 600,000 Fr. Capital) beseitigte. Der Unterhalt, der ver- 
bündeten Heere kostete die Staatscasse 4 19 Mill. Damit stieg die Schuld 
au 0 J,867 Fr. Ueberdies bezahlte die Staatscasse Privatschul 
den des Königs im Auslande mit 1% Mill. Renten, also 30 Mill. Ca 
pital. Hinwieder machte der König im Jahre 1821 dem österr. Staat, 
um diesem die Mittel zur Expedition gegen Neapel zu verschaffen, ein 
Opposition. Insbesondere enthüllte der 
(siehe unten Rubrik FHsenbahnen). 
Abg. Ollivier eine Reihe Schwindeleien
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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