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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

92 
Eine Papiergeld-Emission vermehrt also die umlanfende 
Geldmenge blos den Ziffern, nicht aber dem Wesen nach, es 
kann ihr ans diesem Titel auch keine Wirkung auf den Zins- 
Um einen Massstab für den Staatscredit %n finden, wurde der Durchschnitts- 
cours des massgebenden östeireichischen Staatspapieres und zwar bis zum Jahre 
18(58 der in Papier verzinslichen Staatsobligationen und von 1869 an der 
Papierrente genommen. Aus früheren Jahren waren die Durchschnittscourse 
nicht zur Hand, da verlässliche Aufzeichnungen und Berechnungen darüber 
erst seit dem Jahre 186.1 von der Wiener Börsenkammer zusammengestellt 
wurden. Als Massstab für die Bedürfnisse des Verkehrs dienen einerseits die 
Aufzeichnungen über die Bewegung im auswärtigen Handel, andererseits die 
Aufzeichnung über die Inanspruchnahme der Nationalbank im Escompte- 
geschäfte. Ein genaues Yerhältniss beider zu dem wirklichen Umfange des 
Verkehrs in jedem einzelnen Jahre kann zwar nicht behauptet werden, jedoch 
bieten ohne Zweifel diese Daten im Ganzen und Grossen ziemlich verlässliche 
Anhaltspunkte zur Beurtheilnng der einschlägigen Verhältnisse, in der Art, 
dass eine Steigerung des auswärtigen Verkehrs und 'der Inanspruchnahme der 
Bankcassen im Escomptegeschäfte auf eine allgemeine Steigerung der Verkehrs- 
thätigkeit gedeutet werden kann und umgekehrt. Hinsichtlich des Umlanges 
der Circnlationsmittel muss jedoch bemerkt werden, dass die Zitier des Noten 
umlaufs bis zum .Tabre 18.53 inclusive ungenau ist, da nur der Banknoten 
umlauf am Schlüsse eines jeden Jahres sich verzeichnet findet, neben demselben 
aber noch ein Umlauf von Staatspapiergeld existirte. In den ersten 3 Jahren 
1848, 1849 und 1850 war jedoch diese Staatsnotencirculation unbedeutend ; erst 
von da ab bis zu Beginn des Jahres 1854 wurden grössere Quantitäten unver 
zinslichen Staatspajjiergeldes in Cours gesetzt; auf dieses Staatspapiergeld konnte, 
wie bemerkt, in obiger Zusammenstellung keine Rücksicht genommen werden, 
da der von Jahr zu Jahr wechselnde Umfang dieser Emissionen in den Quellen 
nicht angegeben ist, und die für diese 3 Jahre verzeichnete Circulationsmenge 
erscheint demnach in der Tabelle wesentlich geringer, als sie in Wirklich 
keit w.ßr. 
Es zeigt sich nun, dass vom Jahre 1848 bis zum Jahre 1850 der Noten 
umlauf steigt, und dem entsprechend auch der Werth der Circnlationsmittel 
sich verringert. Wohl haben sich gleichzeitig die Umsätze im Escompte und 
insbesondere im Aussenhandel gesteigert, dies dürfte jedoch durch die Wieder 
einsetzung des Credites in seine durch die Revolutionsereignisse gestörten 
Functionen wettgemacht worden sein. Dass im Jahre 1854 die Geldentwerthung 
fortschreitet, trotzdem das Bedürfniss im Escompte sich namhaft erhöht hat 
und trotzdem auch der Banknotenumlauf zurückging, erklärt sich daraus, dass 
in diesem Jahre zum ersten Male ein besonders starker Umlauf unverzinslichen 
Staatspapiergeldes neben dem Bankgelde auftritt. ln den zwei folgenden 
Jahren sinkt das Disagio sehr wesentlich, obwohl sich der Notenumlauf nur 
unwesentlich vermindert, da insbesondere im letzteren Jahre, in welchem auch 
die Verbesserung des Geldwerthes einen schärferen Ausdruck erlangt, Aussen 
handel und Escompte grössere Ziffern zeigen. Im folgenden Jahre steigt das
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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