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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

127 
reich weniger wertli ist, als auf dem Weltmärkte. Und es ist 
dies anders gar nicht möglich. Im Lande mit Papiercirculation 
haben die Edelmetalle aiifgehöM als (xeld zn functioniren ; sie 
wären absolut werthlos, wenn sie nicht einerseits durch ihre 
Verwendbarkeit zu anderweitigen Zwecken, andererseits durch 
ihre Exporttähigkeit auf einem gewissen Preise gehalten 
würden. îsun ist es aber klar, dass Silber und (lold, wenn 
ihnen die Verwendbarkeit zu ( urculationszwecken genommen 
würde und sie hlos jenen tlehrauohswerth behielten, der aus 
ihrer Verwendbarkeit zu Schmuckgeräthen und zu industriellen 
Zwecken hervorgeht, ganz ungeheuer im Preise sinken müssten. 
Gelänge es, den Export der edlen Metalle aus einem zum 
Papiergelde ühergegangenen Verkehrsgehiete zu verhindern, 
so müsste innerhalb der (Grenzen dieses Landes diese Ent- 
werthung des (loldes und Silbers im vollen Umfange ein- 
treten. Dass dies nicht geschieht, hat seinen (Irund lediglich 
darin, dass man tîold und Silber sehr leicht exportiren kann, 
sie auch thatsächlich ausser Landes schafft, sowie ihre inlän 
dischen Preise so weit zurückgegangen sind, dass die Ausfuhr 
lohnend wird. Es muss also noth wendige iweise der gesammte 
Edel meta llvoirath eines solchen Landes mindestens um den 
Betrag der Münz-, Fracht- und Vei’sicherungskosten geringer 
sein, als er es auf dem \\ eltmarkte wäre, da ja dieser in 
ländische Preis, hei Lichte besehen, lediglich aus dem W elt 
preise, abzüglich der erwähnten Spesen besteht. Nehmen wir 
an, dass diese Sj)esen 1 Percent vom Werthe betragen, so 
wird Silber und (lold im Inlande um I Percent weniger 
werth sein, als auf den Märkten der Metallgeldländer und da 
das Disagio der Landesvaluta hlos die Differenz zwischen dein 
inländischen Metall- und dem Papiergelde ausdrückt, so 
wird die Differenz zwischen der Landesvaluta und dem Welt- 
jireise des Edelmetalls noch uni 1 Percent grösser sein. 
Man wird also beispielsweise für 240 91 Francs in Paris 
hei einem Agiostande von 110 nicht 110 fl., sondern 111., fl. 
Papier gehen müssen. Der Wechselparicours zwischen Wien 
und Paris wird nicht der inneren (Qualität des beiderseitigen 
Metallgeldes entsprechen, sondern erst dann im (Gleich 
gewichte stehen, wenn 1 Percent vom österr. Werthe ab 
gezogen, respective 1 Percent zu den französischen Werthen
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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