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Das Hotel- und Gastgewerbe

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Bibliographic data

Full text: Das Hotel- und Gastgewerbe

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Hotel- und Gastgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Auftakt
  • 2. Der Wert zielbewußter Propaganda
  • 3. Was bezweckt die Reklame?
  • 4. Vom Wert der Zeitungsreklame
  • 5. Welche Zeitungen und Zeitschriften wähle ich für meine Propaganda?
  • 6. Die technische Gestaltung des Inserats
  • 7. Die Anzeige im Restaurantbetrieb
  • 8. Der Reim in der Reklame
  • 9. Die Zeitstrophe in der Reklame
  • 10. Vorsicht! Der Setzkasten ist oft des Inserenten Feind
  • 11. Groteske Reklame durch orthographische Schnitzer
  • 12. Dauerwerbung durch das Kennzeichen
  • 13. Gemeinschaftsreklame der Hotels mit dem Kurort
  • 14. Kombinierte Anzeigereklame
  • 15. Ausnützung technischer Betriebseinrichtungen und die Reklame dafür
  • 16. Kollektivpropaganda durch korporative Vereinsreklame
  • 17. Die Anzeige auf dem gastgewerblichen Arbeitsmarkt
  • 18. Der Inserent und der Zeitungsverleger
  • 19. Der "Blickfang"
  • 20. Propagandawinke für ein ungenügend besuchtes Hotel
  • 21. Der illustrierte Faltprospekt
  • 22. Der Wert guter und die Schädlichkeit schlechter Werbeschriften
  • 23. "Unzweckmäßige" und "richtige" Formate der Werbeschriften
  • 24. Die illustrierte Werbebroschüre
  • 25. Unzweckmäßige Werbebroschüren privater Verleger
  • 26. Aparte, nicht schablonenhafte Werbemittel
  • 27. Eine nicht alltägliche Broschüre
  • 28. Hotelbroschüren für Autotouren und Schlittenfahrten
  • 29.Feuilletonistische Werbung für einen Kurort und ein Kur-Hotel
  • 30. Feuilletonistische Werbung für ein Großstadthotel
  • 31. Feuilletonistische Werbung für ein mondänes Gesellschafts-Etablissement
  • 32. Groteske Werbung für ein hypermodernes Hotel
  • 33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
  • 34. Die Kofferetikette und das Abziehplakat
  • 35. Die heitere oder satirische Episode in der Kurortwerbung
  • 36. Ausnützung der Gelegenheiten
  • 37. Propaganda durch Mediziner
  • 38. Studienreise der Ärzte
  • 39. Wissenschaftliche Studienreisen
  • 40. Erholungsreisen und Reisestipendien als Belohnung
  • 41. Ferien für Jugendliche
  • 42. Wie und wann wirkt und wirbt das Plakat?
  • 43. Anregungen und praktische Beispiele für Preisausschreiben und Wettbewerbe
  • 44. Die Preiskonkurrenzen beim Sommersport
  • 45. Die Preiskonkurrenzen beimWintersport
  • 46. Verhängnisvolle Wettbewerbe und Preisausschreiben
  • 47. Wissenschaftliche Sportwochen oder Sporttage
  • 48. Die Mitarbeit der Schriftsteller und Journalisten
  • 49. Journalistische Studienfahrten
  • 50. Vaterländische Werbemethoden
  • 51. Gefährliche Indiskretionen bei der Werbung
  • 52. Briefpapier als Werbehelfer
  • 53. Der Briefumschlag als Werber
  • 54. Die Propagandawirkung des Namens
  • 55. Ein internationales Wert-Kennzeichen für Hotels
  • 56. Wie fessele ich meine Gäste?
  • 57. Die Werbung für das eigene Hotel-Restaurant
  • 58. Die Schlüssel-, beziehungsweise Zimmerkarte als Werber
  • 59. Ein kleiner, aber fleißiger Propagandist: die Ansichtskarte
  • 60. Der Sprechbrief
  • 61. Gästewerbung durch Briefe
  • 62. Der Auslands-Werbebrief
  • 63. Propagandamöglichkeiten
  • 64. Stadtwappen und Reklame
  • 65. Wann "empfiehlt" sich die Empfehlungskarte?
  • 66. Die Farbe in der Reklame
  • 67. Das gute Lichtbild als Propagandahelfer
  • 68. Wichtige Kleinigkeiten im gepflegten Hotelzimmer sind ausgezeichnete Werbehelfer
  • 69. Werbeprogramm eines großen internationalen Kurortes und Sportplatzes
  • 70. Arbeitsprogramm eines Kurort-Werbefachmannes
  • 71. Der Kurdirektor
  • 72. Fremdenverkehrsvereine
  • 73. Das Kaffeehaus in seiner Heimat
  • 74. Der Wert persönlicher Beziehungen
  • 75. Wie sorge ich für mein und ein gutes Andenken?
  • 76. Die Propaganda im Ausland
  • 77. Bilder, die in Amerika gefallen und werbend wirken
  • 78. Vom Wohltun
  • 79. Die Modenschau im mondänen Hotel
  • 80. Der Propagandawert von Kongressen und Ausstellungen
  • 81. Der Ruhetag der Frauen
  • 82. Die Werbeaktion "Der aufmerksame Ehemann"
  • 83. Das "Wochenende" und seine Organisierung
  • 84. Nach dem Theater. - Nach der Abendunterhaltung
  • 85. Eine kleine Werbekampagne anläßlich eines besonderen Ereignisses
  • 86. Der Rundfunk als Werber
  • 87. Propaganda durch den Film
  • 88. Proteste gegen Filmreklame im Theater
  • 89. Reklame durch Licht
  • 90. Die Reklame an der Landstraße
  • 91. Die negative Reklame
  • 92. Der geschulte Reklamefachmann
  • 93. Die Anzeigenzentrale des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe E. V.
  • 94. Die Reichszentrale für Deutsche Verkehrswerbung
  • 95. Die Fremdenverkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich
  • 96. Die Schweizer Verkehrszentrale
  • 97. Die italienische U-N-I-T-I
  • 98. Die italienische ENIT
  • 99. Der Verband Deutscher Reklamefachleute E. V.
  • 100. Die Tätigkeit der Annoncenexpeditionen
  • 101. Schutz vor zudringlichen Anzeigenwerbern und zweifelhaften Reklameunternehmungen
  • 102. Tricks wilder Adreßbuchunternehmer
  • 103. Versand der Werbeschriften
  • 104. Erfolgskontrolle der Propagandamaßnahmen
  • 105. Reisebureaus sowie Hotel- und Fremdenverkehrs-Werbung
  • 106. Adressen von Reise- und Verkehrsbureaus
  • 107. Adressen von Konsulaten
  • 108. Ausklang

Full text

3. Über die Bedeutung einer Industrialisierung der heutigen Rohstoffstaaten rc. 361 
3. Über die Bedeutung einer Industrialisierung 
der heutigen Nohstoffstaaten für die Exportindustrie 
Englands, Deutschlands usw. 
Von Leinrich Dietzel. 
Dietzel, tveltrvirtschast und Volkswirtschaft. Dresden, v. Zahn Iaensch, ;9<X>. 5.49—50, 
5, 66 — 68, S. 79— 75 und s. 79 ff. 
Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind England, Deutschland, Frankreich, die 
Schweiz, Belgien „Industriestaaten" geworden, d. h. hier hat sich die nationale 
Wirtschaft dahin entwickelt, daß derzeit die Rohstoffproduktion hinter dem nationalen 
Bedarfe zurückbleibt, die Industrieproduktion dagegen den nationalen Bedarf über 
schreitet. Sie exportieren Fabrikate, importieren Materialien und Lebensmittel. Aller 
dings exportieren sie auch Lebensmittel, wie Salz, Zucker, Bier, Branntwein, Wein 
und Materialien, wie Sämereien, Kohlen, Roheisen, Zeinent, und importieren auch 
Fabrikate in beträchtlicher Menge. Aber ihr Außenhandel erhält sein eigenartiges 
Gepräge dadurch, daß in der Ausfuhr die Fabrikate vorherrschen, in der Einfuhr die 
Materialien — vor allem Erze, Äölzer, Texttlstoffc — und die Lebensmittel. 
Umgekehrt sind andere Völker „Rohstofsstaaten" geworden, d. h. hier hat sich 
die nationale Wirtschaft dahin entwickelt, daß derzeit die Rohstoffproduktton den 
nationalen Bedarf überschreitet, die Industrieproduktion hinter ihm zurückbleibt. Das 
Charakteristikum ihres Außenhandels bildet die Tatsache, daß im Export die Rohstoffe 
— Lebensmittel und Materialien — vorherschen, im Import die Fabrikate. 
Wird diese Differenzierung der Nationen in Industrie- und in Rohstoffstaaten, 
diese „kosmopolitische" Arbeitsteilung zwischen Ländern, die einen Überschuß an 
Fabrikaten, und solchen, die einen Überschuß an Lebensmitteln und Materialien erzeugen, 
dauern? 
Von manchen Seiten wird heute die Frage mehr oder minder schroff verneint: 
es handle sich um ein nur kurzes Zwischenspiel der Wirtschaftsgeschichte. Denn mit 
wachsender Bevölkerungsziffer und wachsender inaterieller Kultur würden die Rohstoff 
staaten von heute sich „industrialisieren", würden künftig die Fabrikate, die sie jetzt von 
den Industriestaaten beziehen, selbst erzeugen, die Materialien und Lebensmittel, die 
sie jetzt nach den Industriestaaten senden, selbst verarbeiten und verbrauchen; und 
demgemäß würde in den Industriestaaten von heute die Exportfabrikaüon wiederein 
geschränkt, dagegen die Rohstoffproduktton wiederausgedehnt werden müssen. 
Allein selbst wenn die Behauptung, daß Industrialisierung der Rohstoffstaaten 
ein Schwinden des Exports der Industriestaaten bedeute, voll und ganz zuträfe, dürfte 
Westeuropa solcher Rückbildung seiner Volkswirtschaft, da sie nur allmählich vor sich 
gehen würde, gelassen entgegensehen. 
In Wahrheit ist aber jene Behauptung — sofern sie ihren Inhalt als gewiß, 
nicht bloß als möglich setzt — überaus anfechtbar. Sie beruht auf einem Irrtum, 
einem allerdings historisch ehrwürdigen Irrtum; denn er gehört zu denen, welche das 
sozialökonomische Denken als eine der Eierschalen seines Ursprunges in der Zeit der 
„Landelseifersucht" bis heute mit sich fortschleppt. 
„Ein Volk kann an Reichtum nur gewinnen, ivenn, und nur soviel gewinnen, 
wie ein anderes verliert". Im Bann dieser Anschauung stand die überwiegende Mehr 
zahl der Staatsmänner und Publizisten der merkantilistischen Ära. Voll grimmigen 
Neides blickte jede Nation auf die aufstrebenden Nachbarn, suchte die industrielle 
Entwickelung der Länder, die ihr bisher Absatzgebiete gewesen waren, — gleichviel ob
	        

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Volkswirtschaftliches Lesebuch Für Kaufleute. Verlag der Waldow’schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler), 1905.
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