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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

170 — 
Fluch nicht wieder von ihm genommen. Was sollte man auch 
mit stets neuen Baargeldsendungen heginnen, wenn einmal 
der Verkehr mit Baargeld gesättigt ist? Das einzige Aus 
kunftsmittel wäre, die hereinströmenden Goldstücke einzu 
schmelzen und zu Frunkgeräthen zu verarbeiten ; wie stünde 
es aber mit einem Lande, das fortwährend Producte aller 
Art ausführt und dafür lediglich Silber- und Goldgeräthe 
einhandelt? 
Man nehme immerhin an, dass es die segensreichste, an 
sich von den unermesslichsten Vortheilen begleitete Conjunctur 
sei, was die Gunst der Zahlungsbilanz hervorrief; der \or 
theil dieser Conjunctur für die Gesammtheit wird doch erst 
dadui’ch zur Geltung gelangen können, dass der Import von 
Circuíationsmitteln seine volle V irkung auf die Productions- 
verhältiiisse äussert, das heisst die Gunst der Zahlungsbilanz 
und damit endlich sich selbst wieder aut hebt. 
Es möge z. B. in einem einzelnen Lande eine Erfindung 
gemacht werden, dnreh welche sich plötzlich die iruchtbar- 
keit aller Aecker verdoppelt. Es wäre dies sicherlich eine der 
grossartigsten, heilsamsten Revolutionen, die im Verkehrsleben 
eines Landes vor sieb gehen mag, und doch könnte das be- 
tretfende Volk nicht den vollen Nutzen aus ihr ziehen, ja es 
müsste nach mancher Richtung in eine höchst kritische Lage 
gerade durch dieselbe gelangen, wenn jene ausgleichende V ir 
kung der Edelmetallströmungen nicht vorhanden wäre. A\ enn 
der durch den Export von Cerealien hervorgerutene Gold- 
zulluss nicht allmälig alle Preise derart erhöhen würde, dass 
endlich die Getreide-Exporte auf das frühere Niveau zurück 
kehren müssten, so würde diese grossartige Errungenschatt dem 
betretlenden Lande zwar sehr viel Cold, aber durchaus keinen 
höheren Culturstand verschallen. Seine Arbeiter würden nicht 
besser bezahlt, seine Industrie, seine Gewerbethätigkeit nicht 
vermehrt, denn Niemand erhielte bessere Iheise als zuvor; 
man wäre nicht besser genährt, nicht besser gekleidet, nicht 
mit besseren Geräthen versehen als vorher. Der Getreidestrom, 
der aus dem Igamie, der Goldstrom, der in das Land ginge, 
würden die wirthschaftlichen Verhältnisse durchaus nicht 
berühren. Die Grundbesitzer würden ungeheuer reich an Gold, 
der wirthschaftliche Zustand aber bliebe der nämliche. Glück-
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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