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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

197 
gehandelt haben, nicht aber Diejenigen, die anf die Zufälle 
der Valutaachwanklingen rechneten, ist selbstverständlich. iLs 
mag auch hänlig der Fall sein , dass beide Theile gewinnen, 
wenn nämlich der ausländische Spéculant die Waarencon- 
jnnctnr, der Spéculant des Papiergeldlandes die Valuta con- 
jnnctnr errathen hat; aber der Unterschied wird darin liegen, 
dass der Gewinn des einen ein reeller, der des andern ein 
tictiver ist. Venn z. B. ein Berliner Getreidehändler nach 
sorgfältigen Erkundigungen über den Stand der Ernten in 
den europäischen und amerikanischen Prodnctionsländern den 
Entschluss fasst, Getreide anfznkaufen, und der Pester Getreide 
händler durch das stete Sinken des Disagios veranlasst 
wird, Getreide in bianco zu verkaufen : so wird, wenn die 
Combination Beider richtig ist, der Berliner Spéculant schliess 
lich für den Weizen, den er etwa mit 4 Thalern per Zoll- 
centner gekauft, 4’'2 Thaler erhalten; der Pester Händler 
aber wird die 4 Thaler, die er erhalten, beim Agiostande 
von beispielsweise 130 gegen 1 fl. 80 kr. ö. W. iimgewechselt 
haben. Ist nun das Disagio auf 110 gesunken, so werden die 
4V2 Thaler Silber, die der Weizen nunmehr werth ist, blos 
7 fl. 42 Va kr. ö. W. repräsentiren , der Pester Spéculant mrd 
also mit einem scheinbaren Gewinne von 37 Va hr. per Centner 
decken können. Für seine Person wird dieser Gewinn auch 
wirklich und greifbar sein, denn für ihn handelt es sich nicht 
darum, welchen inneren Werth die früheren 7 fl. 80 kr., und 
welchen die gegenwärtigen 7 fl. 42 Va hr. repräsentiren ; ihm 
ist es gleichgiltig, dass mit dem Betrage, den er erhalten 
eine geringere Anzahl von Arbeitstagen , eine geringere Menge 
von Producfen aller Art eingetalischt werden konnte, als mit 
jenem Betrage, den er zu bezahlen hat; ihm erscheint mit 
Hecht ausschlaggebend, dass 37^'2 hr. für jeden Centner in, 
seinen Händen bleiben. Anders aber gestaltet sich die Sache mit 
Hinblick auf den Nutzen der Gesammtheit. Für diese ist nicht 
der nominelle Befrag der Geldzeichen, sondern der essentielle 
W erth des Kmpfanges und der Zahlung von Bedeutung. Wenn 
man den Arbeitstag zu 50 kr. ö. W. Silber rechnet, so 
konnten für die 7 fl. 80 kr., die der Spéculant empfanden 
hat, und die nur fl fl. Silber repräsentirten, 12 Arbeitstage 
oder Producte im Werthe von 12 Arbeitstagen eingetauscht
	        

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Die Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1926.
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