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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

— 109 
stpllteii, (leu Kürzeren zogen, wenn ihnen nicht etwa die 
Valuta zu Hilfe harn und den Schaden von ihren Schultern 
auf die der Gesammtheit überwälzte. Wiederholt wurde auf 
diese Weise der Pester durch den Berliner Getreidehändler, 
der Priester durch den Hamburger KafFeehändler, der Wiener 
durch den lüverpooler Baumwollhändler ausgelieutet. Man gab 
dann in solchen Fällen als Krklärungsgrund an,, dass die Aus 
länder durch ihre grössere allgemeine Bildung, durch die engeren 
Verbindungen mit den grossen Bezugsquellen u. dgl. m. in 
die Lage versetzt wurden , die Situation richtiger zu heur- 
theilen. Es mag dies in vielen Fällen auch wirklich mit 
dazu heigetragen haben , den Vortheil des Auslandes auf Kosten 
Oesterreichs zu sichern; aber die erste hauptsächlichste Uisache 
lag doch darin, dass die Zettelwirthschaft den Speculationsgeist 
in Oesterreich zerstört, den Spielgeist an dessen Stelle 
gesetzt hat. 
Dies wäre übrigens noch mit verhältnissmässig geringen 
Nachtheilen für das Land verbunden gewesen — obwohl" der 
Nutzen einer tüchtigen, geschäftskundigen Speculation keines 
wegs unterschätzt werden darf — wenn nicht ganz aus dem 
selben Grunde die Neigung zu leichtsinnigem Glücksspiele alle 
Berufsclassen der Monarchie mehr und mehr erfasst hätte. 
Die Valutaschwankungen zwangen jeden Fabrikanten, jeden 
Gewerbsmann, mit den Vorräthen, die er nothwendiger Weise 
halten musste, gleichsam an der Geldbörse zu spielen. Heber 
Nacht konnte ihnen allen ein Emporschnellen des Disagios 
Gewinnste, ein plötzliches Sinken des Disagios Verluste 
bringen, gegen die es keine Mittel der Abwehr gab. Was 
war natürlicher, als dass diejenigen, die auf diese Weise 
wider Willen in den Kreis der Fonds- und Geldbörse gezogen 
wurden, allmälig an dem Spiele derselben Geschmack fanden, 
und nunmehr auch freiwillig das thaten, was sie doch für alle 
Fälle nicht gänzlich umgehen konnten. Dazu rechne man die 
steten Schwankungen in der Lebensstellung, hervorgerufen 
durch die Schwankungen des Geldwerthes und des Preises 
aller Lebensbedürfnisse, und man wird es nur zu begreiflich 
finden, dass Unsolidität und Spielwuth sich der weitesten 
Kreise bemächtigen; überall sind Diejenigen , die plötzlich den 
Kreis ihrer gewohnten Genüsse eingeschränkt sehen, die
	        

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Education. First National Bank, 1928.
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