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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

212 
! 
lind kann ihm keineswegs höheren Ertrag bringen, als eine im Um 
fange des Circiilationsbedürfnisses etwa aufgelegte verzinsliche 
Anleihe. Von diesen 10 Percent des jährlichen Volkseinkommens 
kann also im günstigsten Falle der Staat durch eine Zettel- 
emission Zinsen ersparen. Bei Zugrundelegung eines 5percen- 
tigen Zinsfusses würde dies eine Ers^iarniss von V2 Percent 
des Volkseinkommens repräsentiren. Man mag nun die Nach 
theile der Valutazerrüttung nach welcher Richtung immer 
ins Auge fassen, so wird mau finden, dass der durchschnitt 
liche durch sie hervorgerufene Verlust weitaus grösser sein 
muss, als dieses V2 Percent. Man rechne die Verluste aus der 
Störung der Production, aus der Verschiebung der Capitals- 
bewegung und aus den Wechselcoursen zusammen und man 
wird alsbald erkennen, dass es thöricht wäre zu glauben, 
das Volkseinkommen werde durch all’ diese schädlichen Ein 
flüsse zusammengenommen hlos um den V200 Th eil vermindert. 
Jede darüber hinausgeliende Verminderung aber ist bereits 
ein directer Verlust für die (fesammtheit, den Staat mit ein 
gerechnet, und es ist schwerlich ühertriehen, wenn mau an 
nimmt, dass dieser Verlust im Durchschnitte der Jalire zum 
mindesten das Drei- und Vierfache dessen beträgt, was der 
Staat durch seine Zinsenersparnisse gewinnen kann. 
Es wird aber seit der Epoche der grossen stehenden 
Heere in ganz Europa und insbesondere in jenen capitals- 
ärmeren Ländern, die ja gerade diejenigen sind, wo die Valuta 
zerrüttung herrscht, systematisch ein finanzieller Raubbau 
betrieben, der den Zusammenhang zwischen dem (tedeihen der 
Volksvfirthschaftund dem Gedeihen der Staatsfinanzen vollständig 
ignorirt, und man wird — nebenbei bemerkt — nicht irre gehen, 
wenn man annimmt, dass die Armuth dieser Länder zum grossen 
Theile in diesem uinGrthschaftliehen Aussaugungssysteme ihren 
Grund hat. Man begreift leider nur selten, dass es die Henne 
tödten heisst, welche die goldenen Eier legt, wenn man die Staats 
einkünfte auf der gleichen Höhe erhalten, oder vermehren will, 
ohne gleichzeitig für eine Erhaltung oder entsprechende Ver 
mehrung des Volkseinkommens zu sorgen. Angesichts dieser 
Begritfsverwirrnng kann es wenig frommen, wenn man beweist, 
dass der Gewinn des Staates aus der Valutaversehlechterung 
nur durch vielfach grössere Verluste am nationalen Wohl-
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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