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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

213 — 
Stande erkauft wird; liier muss gezeigt werden, dass auch 
abgesehen von der Ben achtheil igung des Volkswohlstandes, 
die Staatsñnanzen direct durch die gestörte Valuta zu 
Schaden kommen. Und in der That ist dieser Schaden so 
handgreiflich und offen zu Tage liegend, dass, um ihn zu er 
kennen, durchaus kein tieferes volkswirthschaftliches Wissen, 
sondern blos eine oberflächliche Bekanntschaft mit den Ge 
setzen der Mathematik nothwendig ist. 
Wie bereits einmal erwähnt wurde; bringt die Valuta 
zerrüttung eine Verschiebung der Einkommensverhältnisse mit 
sich, bei welcher zunächst Diejenigen benachtheiligt werden, 
die ein nominell flxirtes Einkommen beziehen. Zu, diesen 
aber gehört in erster Linie der Staat. Die Mehrzahl 
seiner Revenuen ist genau und fest vorherbestimmt und auch 
jener Theil derselben, der gesetzlich nicht solcher Art fixirt 
ist, verfolgt doch eine unverkennbare Tendenz des Beharrens, 
II. zw. nicht des Beharrens auf dem essentiell, sondern auf 
dem nominell gleichen Betrage. Die Einkommensteuer z. B. 
soll in Percenten des Volkseinkommens bezahlt werden. Wenn 
daher dieses Einkommen selbst essentiell dasselbe geblieben 
ist, sich aber wegen der Verringerung des Geldwerthes nomi 
nell erhöht hat, so sollte man meinen, dass nunmehr auch die 
Steuer genau um den nämlichen Betrag nominell wachsen 
müsse. Es ist aber eine bekannte Thatsache, dass sich dies 
nicht so verhält, dass zum mindesten die Steigerung der 
nominellen Steuerhöhe der nominellen Steigerung des Einkom 
mens nur sehr allmälig und unvollständig folgt. Allerdings 
steht es der Finanzveiwaltung in solchem Falle frei, den 
Steuersatz zu erhöhen und dadurch den Ausfall hereinzu- 
bi'ingen, und in der That sieht sich der Eisens in allen 
Staaten mit schwankender Valuta weit rascher als in den 
Staaten mit gesunder Metallvaluta genöthigt, solche Steuer 
erhöhungen vorzunehinen ; aber selbst bei Anwendung der 
grössten Härte wird es niemals möglich sein, auf diesem Wege 
jenen Einkommensstand zu erreichen, der bei geordneten Geld 
verhältnissen ohne jede liscalische Anstrengung sich von selbst 
erhielte. Vor Allem wird es der Staatsverwaltung unmöglich 
sein, bei der Besteuerung zwischen jenen ihrer Bürger, die 
auf ein fixes, nominell gleichbleibendes Einkommen gesetzt
	        

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Reparations-Sabotage Durch Die Weltwirtschaft. Gloeckner, 1928.
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