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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

220 
liernd der Betrag, um welclien die österreicliische Staatsöcluild 
seit dem dahre 1848 gewachsen ist, wohlverstanden, wenn 
man die schwebende Schuld und die (Irundentlastungsschulden 
mit in Rechnung zieht. Man kann also die gesammte inzwi 
schen eingetretene riesige Verschuldung des österreichischen 
Staatswesens füglich auf Rechnung jener Finanzweisheit setzen, 
die, um Zinsen zu ersparen, den gesammten Volks- und Staats 
haushalt in die heilloseste Verwirrung stürzte. ’) Und dabei 
sind blos die directen ‘fiscalischen Wirkungen der Valutazer- 
rüttnng in’s Auge gefasst. Wenn man bedenkt, um wie viel 
rascher der österreichische National Wohlstand gestiegen wäre, 
wenn ihm während der letzten 28 Jahre jene andauernde 
Erschwerung der Production, Behinderung der Capitals-An- 
sammlung und Verschlechterung der auswärtigen Handelsbezie- 
hungen erspart geblieben wären, die alle im (refolge dei 
Zettelwirthschaft gingen ; wenn man die Rückwirkung der 
volkswirthscliaftlichen Zustände auf die StaatsÜnauzen nicht 
aus dem Auge lässt : so gelangt man zu dem Schlüsse, dass 
dieses Reich ohne Zweifel bei sonst gleichbleibenden Verhält 
nissen zu de linanziell blühendsten Eu ropa's gehören müsste ; 
dass es keine Finanzdeiicite gekannt und niemals ^ zu 
einer Zinsen reduction hätte schreiten müssen, wenn es nicht 
mit dem Fluche der Zettelwirthschaft behaftet gewesen wäre. 
.) Wem dies übertrieben erscheinen sollte , der lese die Ansicht Tooke's 
Uber die FoIrcu der en^Hsebeu Zettelwirthschalt zu UeRinii dieses Jahrhunderls. 
Prince'Smith iiusserte sieh auf dem siebenten ColiRresse deutscher Volkswirt he 
folgendermassen über dieses Thema: „Während etwa 15 Jahren schloss man 
alle Geschäfte,. Schuldverträge, Pachtcontracte nach I'lunden nicht zu 
sondern zu bis einer Unze Goldes. Die britische Regierung borgte 
etwa 51X1 Millionen solcher leichten Pfunde. Nach beendigtem Kriege nun 
sollte die Einlösbarkeit der Noten wieder hergestellt und für dieselben wieder 
auf Verlangen Gold gegeben werden .... Die geborgten leichten Pfunde 
der Staatsschuld wurden dadurch in schwere Pfunde verwandelt ; — und die 
Moral von der Geschichte ist, dass die britische Regierung etwa 140 Millionen 
Pfund einbüssen musste, weil sic einige ^0 Jahre früher sich nicht eiitschliesson 
konnte mit einem kleinen Opfer ihre Schuld von 11 Millionen an die Rank 
zu zahlen, und um jeden Preis die Einlösbarkeit der Ranknoten aufrecht zu 
erhalten.“ Es hat also auch der englische Staat lediglich an seiner Staatsschuld 
ungefähr das Zehnfache dessen durch die Valutamisère eingcbüsst, was ur 
sprünglich durch die Zettelausgabe erspart wurde.
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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