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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

504 
,Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung“, 
anbequemt sind — den letzteren ist unser theoretisches Interesse 
am Besonderen untrennbar verflochtenl Denn als Handelnde, 
um mit Rickert zu sprechen, leben wir im Einzelnen und sind 
wirklich nur als Einzelne. ' Es kann unmöglich überraschen, daß 
unserem Interesse am Besonderen vor allem unsere besonderen Inter 
essen unterliegen. 
So bestätigt es sich am lebendigen Leibe des Begriffes, daß bei 
seiner Formung nicht bloß die Kategorien beteiligt sind, sondern auch 
das, was zugleich unserem Interesse am Besonderen unterliegt. Von 
daher eröffnet sich nun der Einblick in die inhaltliche Voraussetzung 
aller idiographischen Erkenntnis: Idiographisches Denken wäre stets 
nur unter Bezugnahme auf etwas möglich, das außerhalb der 
unmittelbaren Objekte dieses Denkens, genauer gesagt, seines kategorial 
formbaren Stoffes liegt. Für dieses Etwas hätten wir vorläufig das 
„Beziehen auf unsere besonderen Interessen“ eingesetzt. 
Wenden wir diese erkenntnistheoretische Ansicht zusammenfassend 
auf unseren Berg an, so wäre er das „Stück Wirklichkeit“, wofür er 
uns nun einmal gilt, nicht schon in der Anwendung der raumhaften 
Kategorien auf ihren Stoff. Nur scheinbar wäre er schon daraufhin 
erfaßlich, nämlich kraft seiner Kegelform. In Wahrheit müßte er sich 
soweithin hilflos im Chaos aller überhaupt möglichen Formungen des 
Raumhaften verlieren. Wenn er uns hingegen gleichsam auf den 
ersten Blick als wirklich erscheint, und so wuchtig, um über kurz und 
lang unser Interesse an seiner Besonderheit zu erwecken, so verrät 
sich darin die formende Gewalt jener Bezugnahme auf 
unsere Interessen. Erst daraufhin ist uns diese Bodengestaltung 
als das Spezifische eines „Berges“ unmittelbar erfaßlich; während 
wir ungezählte Formungen, die kategorial nicht minder möglich wären, 
von uns weisen. In dieser kategorial geregelten Weise voll 
zieht sich hier, dem tatsächlichen Erfolg nach, eine Auswahl. Wir 
greifen dann, nach dem Leitfaden steter Beziehung auf unsere Inter 
essen, aus der unendlichen Mannigfaltigkeit des Wirklichen ein 
Weniges heraus und glauben doch die ganze Wirklichkeit in Händen 
zu halten, während uns ein unendlicher Rest zwischen den Fingern 
durchgeglitten ist — das „Uninteressante“. 
Unser Berg ist sohin nur scheinbar eine „naturgegebene“ Einheit; 
in Wahrheit ist er uns Einheit kraft der Beziehung auf unsere Inter 
essen. Er ist kein bloßes „Anwendungsobjekt“ idiographischer Er 
kenntnis, sondern Fleisch von ihrem Fleische. Denken wir hingegen 
an die „Berge“ im Monde, an die „Ringgebirge“ dort, so liegt die 
Sache sofort ganz anders. Im Grunde sind dies buchstäblich nur
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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