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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

— 254 
/ 
Völker periudiscli vurkommeii, denn ihr Undaiit' ist nicht wie 
der des guten Metallgeldes ansschliesslich von den mit Natnr- 
gewalt wirkenden Gesetzen des Verkehrs, sondern znni grossen 
Theile von menschlicher Willkür abhängig und diese Will 
kür kann irren und hat häutig schon die t'olgeschwersten 
Irrthümer begangen. Wäre das Becjnemlichkeits-Moment nicht 
vorhanden, so würde die Banknote kaum existiren, es sei denn, 
wenn sie dem Verkehre durch den Zwangscours autgenöthigt 
würde, denn Niemand hätte ein Interesse, statt wirklicher 
Zahlung ein Zahlungsversprechen an zun eh in eu. Der Zutluss 
und Ahilnss metallischer Zahlmittel regelt sich nun je nach dem 
Verhältnisse der internationalen Zahlnngsverpfliehtnngen und 
Emptänge von seihst. Der Wechselconrs ist der Regulator, 
nach welchem der Mechanismus des iuternatioualeii Verkehrs 
sich selber steuert u. zw. mit untrüglicher Sicherheit uud 
Genauigkeit, 1st zu viel j\Ietallgeld vorhanden, so steigen die 
Preise und die hiedurch hervorgenifenen Käufe im Auslande 
drängen den Ueherschuss ausser Landes. 1st zu wenig 
Metallgeld vorhanden, so sinken die Preise und die da 
durch hervorgerufenen Käufe der Ausländer im Inlande 
ziehen die fehlenden Metalle herein. Es ist dabei ganz 
unmöglich , dass sich irgend Jemand über den Umfang 
der (Kreditmittel, die ihm zur Verfügung stehen, mit denen 
er Andere betheiligen kann, täusche. Anders ist es mit der 
Banknote, Auf die Dauer kann allerdings auch von diesen 
nicht mehr ausgegeben werden, als der Verkehr bedarf ; denn, 
wenn dies geschieht, so werden sie eben an die Gassen des 
Emissions-Institutes zurückströmen, sich in jMetallgeld Um 
setzen und dann in Form dieses letztem ausser Landes 
strömen. Aber wenn dies einmal geschieht, ist es zu spät, das 
inzwischen hervorgerufene Unheil zu verhüten. Es kann sich 
nur mehr darum handeln, die schädlichen Folgen desselben zu 
bekämpfen. Die Bankuoteupresse ist ein Instrument, mit dessen 
Hilfe Geldstücke geprägt werden, die sich über Nacht in 
werthloses Pa])ier verwandeln können, und das Traurige ist, 
dass dieser letztere Umwand 1 ungsprocess, wenn er uiiver 
muth et eintritt, Verlegenheiten für denjenigen im Gefolge hat, 
der die Banknoten])resse leichtsinnig in Bewegung setzte, und 
dass diese Verlegenheiten zu Krisen für ein ganzes Land
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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