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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
    Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

Entwicklung der individualistischen Gesellschaft. 125 
und Gewerbsleute, die vom Rat und Geschlechtern, Adel, Doktoren, 
Grafen und Herren, reisige Knechte, Kriegslente, Burgknappen, 
Schreiber, Geistliche, Diener, Sekretarien, Kassierer, Vögte, 
Pfleger, Amtsleute, gemeine und unehrliche Weiber, Nachrichter 
und Juden. 
War es unter diesen Umständen dem einzelnen nicht leicht, 
aus den so differenzierten unteren Schichten hinaufzusteigen in den 
Kreis der geistig Freien, Gebildeten? Die allgemeine Handhabe 
hierzu war schon völlig entwickelt. Das Bürgertum hatte die 
Arbeit in fast allen ihren Formen geadelt; niemals war der 
Zugang aus dem Kreise der Arbeiter, vor allem der privilegierten, 
zünftlerischen Arbeiter in die höheren Klassen verschlossen gewesen. 
So brauchte diese Arbeit nur geistige Formen anzunehmen, um 
ebenbürtig zu machen für die neue individualistische Gesellschaft. 
Indem die Handwerker sich teilweis zu Künstlern entwickelten 
und damit diese Bedingung erfüllten, traten sie ein in die neue 
Gesellschaft; Dürer war mit Pirckheimer befreundet, Holbein 
hat mit Amerbach, Beatus Rhenanus und Erasmus verkehrt. 
Und wie, wenn jetzt überhaupt ein Stand geistiger Arbeiter 
geschaffen ward? In den Zeiten der Naturalwirtschaft mußte 
ein Produzent geistiger Werte immer zugleich Großgrundbesitzer 
sein, d. h. dem Landbau soviel über sein Nahrungsbedürfnis 
hinaus entnehmen können, als nötig war, um sich geistige Muße 
zu sichern: denn wie hätte er anders in einem Zeitalter des 
Tausches seine geistigen Produkte regelmäßig und sicher in die 
Voraussetzungen seines äußern, materiellen Daseins umsetzen 
können? Darum war die Kirche wie das geistig bewegte 
Rittertum des Mittelalters an den Großgrundbesitz gewiesen. 
Wie anders jetzt! Die in den Städten erwachsene Geld— 
wirtschaft gestattete durch das Mittel des universalen, im Gelde 
gegebenen Wertmessers geistige Erzeugnisse, soweit nötig, in 
die Notwendigkeit des gemeinen Verzehrs umzusetzen; sie er— 
möglichte damit das Aufkommen der Klassen immaterieller 
Produktion, der Lehrer und Arzte, der Akademiker und Künstler, 
und nicht zuletzt auch der völlig als solche charakterisierten öffent— 
lichen Beamten. Es war ein unendlicher Fortschritt; der
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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