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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

269 
nur zu erklärlich, dass man in Paris von einem Weltmünzbunde 
auf Grund der Doppelwährung phantasirt und vor den kühnsten 
Theorien nicht zurückschreckt, um diesen Weltmünzbnnd 
namentlicli Deutschland und England plausibel zu machen. 
Es kann nicht schaden, zur Beleuchtung des Streite.s 
übel* die Doiipelwährung nochmals festzustellen, dass diese 
sicli von jeher, und so auch gegenwärtig, gleichsam in der 
Defensive befindet, während die einheitliche ährung in aus- 
gesjirochener Offensive begriffen ist. Zahlreiche Staaten haben 
es sich wiederholt schon die grössten Opfer kosten lassen, um 
ein einheitliches AMihrungssystem herzustellen; insbesondere, 
um in den Besitz der Goldwährung zu gelangen, werden selbst 
die ungeheuersten Kosten, Verluste von unzähligen Millionen 
nicht gescheut. Die Doppelwährung dagegen wurde immer 
blos als das beipiemste Auskunftsmittel in Fällen der Noth 
ergriffen. Die A^ertheidiger der Doppelwährung beliaupten 
allerdings, dass es ein Phantom sei, welchem beim Ueber- 
gange zur Goldwährung so grossartige Opfer gebracht werden ; 
aber es muss doch immerhin einiges Nachdenken erregen, wenn 
man sieht, dass auf der einen Seite für ein Princip gekämpft 
wird, zu dessen Verwirklichung die Anhänger desselben vor 
Nichts zurückschrecken, während auf der anderen Seite ein 
System in b rage kommt, von welchem , insbesondere unter den 
heutigen Verhältnissen, füglich angenommen werden kann, dass 
es der Vergessenheit anheim fiele, wenn es nicht einzelne 
läinder gäbe, die an seiner Verfechtung ein so augen.scliein- 
Tclies Interesse haben. Es müsste mit sonderbaren Dingen 
zugehen, wenn Frankreich nicht begierig zugreifen würde, so 
wie ihm die Möglichkeit geboten wird, dieser von ihm so 
lioch gepriesenen Dojipelwährung mit verhältnissmässig geringen 
Kosten los und ledig zu werden. Diese Erwägung allein muss 
jedenfalls dazu beifragen, um jene Staaten, welche die Dojipel 
währung zu ihrem eigenen Glücke noch nicht besitzen , gegen 
die Lobpreisungen dieses letzteren Münzsystems einigermassen 
misstrauisch zu machen. 
Die Anhänger der I )opj,elwährung—von Denjenigen, die 
fçanz offen zugeben, das Bestehende nur aus Furcht vor den 
Ojifern des A\ iihrungswechsels aufrecht zu erhalten, soll hier 
Voilüulig ganz abgesehen werden — scheiden sich in zwei
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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