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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

348 Fünfzehntes Buch. Zweites Kapitel. 
als den geborenen Bekämpfern der bäuerlichen Revolution 
mächtig zu gute kommen mußte. Und schon hatten diese gewalt⸗— 
sam durchgegriffen: sehen wir von einzelnen Teilen des Elsasses 
ab, die der bigotte Herzog von Lothringen in Kreuzzugsweise 
überrannt und fast zur Wüstenei gemacht hatte, so waren die deut— 
schen Fürsten dem Aufruhr überall von sich aus entgegengetreten. 
In den ursprünglichen Gebieten, in Schwaben, griff vor 
allem der jetzt ganz fürstlich charakterisierte schwäbische Bund 
durch; mit Beginn des Monats April 1525 war er gerüstet; 
schon am 4. April schlug sein furchtbarer Heerführer, der 
Truchseß Georg von Waldburg, die Bauern zum erstenmale; 
und bereits gegen die letzte Aprilwoche war das Land am 
Schwarzwald und der Alb wieder leidlich beruhigt. 
Und inzwischen war man auch des Aufstandes in Nieder— 
schwaben und Franken Herr geworden. Die große Gefahr, die 
hier aus der militärischen Vereinigung der bäuerlichen Kräfte 
des Landes mit dem städtischen Proletariat drohte, die Mög— 
lichkeit, daß die ländlichen Bewegungen Stütz- und Halte— 
punkte gewännen im festen Besitz großer Städte, war schließ— 
lich doch nicht eingetreten; fast überall, mit Ausnahme von 
Rotenburg und Würzburg, war es den Räten gelungen, noch 
vor dem entscheidenden Augenblick die erregte Bevölkerung in 
neue Abhängigkeit zu bringen. Damit war das Schicksal der 
niederschwäbisch-fränkischen Bewegung entschieden. Nun schlug 
der Truchseß die schwäbischen Bauern bei Böblingen am 
12. Mai 1525 und zerstörte Weinsberg nebst fünf Dörfern der 
Umgegend: im Westen des Aufstandsgebietes war Ruhe ge— 
schaffen. Im Osten aber drängte sich die Entscheidung schließlich 
um den größten Waffenplatz der Aufständischen, um Würzburg, 
zusammen. Hier gelang es den Bauern nicht, der bischöflichen 
Besatzung die Citadelle, den Kalkfelsen des Marienbergs, zu 
entreißen. Und während sie sich in diese Aufgabe verbissen, 
nahten von Südwesten her die fürstlichen Mächte. Das schwä— 
bische Bundesheer vereinigte sich mit den Truppen der Kur— 
fürsten von der Pfalz und von Trier, die inzwischen der ober— 
rheinischen Bewegung Herr geworden waren; gemeinsam zog
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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