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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

von Gütern wäre, während der Gläubiger, er mag noch so 
arm und hilflos sein, denn doch als lientner anfznfassen sei, 
und dass es demnach eine Begünstigung der i)roducirenden 
auf Kosten der passiv verzehrenden Classen sei, wenn man 
die Schuldner begünstige. Laveley legt also im Gegensätze zu 
\\Olowsky nicht auf das ])olitische und humanitäre, sondei’ii 
auf das rein ökonomische ]\Iornent das Hauptgewicht, und wie 
uns scheinen will, in grösserer Uehereinstimmung mit den 
Thatsachen. 
Oh aber dieser Standpunkt auch sittlich berechtigt ist, 
erscheint denn doch fraglich, umsomehr, da ja alle Jene, die 
Darlehen auf längere Zeit contrahirt haben, auch ohne das 
Dazwischentreten der Alternativwährnng schon durch die 
Natur begünstigt werden. Denn angesichts der stets wachsende 
Dimensionen annehmenden Edelmetallausbeute , wie nicht 
minder der steten Entwicklung der (!reditwirthschaft ist eine 
continuirliehe säeulare Abnahme des Geldwerthes heute noch 
mit grösserer Sicherheit vorherzusagen, als in der Vergangen 
heit zu constatiren. Es ist also eine doppelte Ungerechtigkeit, 
die schon von Natur aus Begünstigten noch künstlich zu be 
vorzugen. 
Im Uebrigen erscheint auch die wirthschaftliche Berech 
tigung einer solchen einseitigen Begünstigung sehr fraglich, 
denn die Gläubicrer, die Darlehen auf längere Zeit bewilligen. 
sind durch Nichts verhindert, sich schon im Vorhinein für die 
Gefahren der Alternation schadlos zu halten. Ob eine derartige 
Versicl^erungsprämie in den Doppelwährungshindern tür län 
gere Darlehen bisher schon vorhanden war, lässt sich für die 
Vergangenheit unmöglich nachweisen, ja es ist dies sogar un 
wahrscheinlich, denn die Gefahren der Alternation waren 
bisher der Capitalistenwelt kaum bewusst. Für die Zukunft 
aber, nachdem einmal die ungeheuerlichen Werthschwankungen 
der Gegenwaid dem Geldmärkte die Augen geöffnet haben, ist 
mit der grössten Sicherheit anzunehmen, dass die Alternativ 
währung den Zinsfuss auf längere Darlehen steigern müsste. 
Laveley glaubt allerdings, dass eine Steigerung des Zinsfüsses 
gerade durch den Monometallismus eintreten müsste, indem 
durch denselben, wenn er allgemein durchgeführt wird, der 
Circulationsmittelvorrath des Abendlandes verringert würde.
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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