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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

802 
mittel eben derart bescbalfen sind, dass sie vom Auslande bei- 
(restent werden können; und ebenso kann in diesem Falle der 
Geldbedarf rasch sinken, ohne eine lästige Wetliora mit allen 
ihren scliädliclien Conse(pienzen zu erzeugen, da dann der 
ITelierscbuss der Circiilationsmittel in’s Ausland abstronit. 
Bestellt hingegen die Geldcirciilation zu einem grossen Tlieile 
aus Banknoten, so werden im Falle lebhaften Bedarfes die 
Bankkassen unmässig nach Noten bestürmt, und wenn ^ der 
Bedarf wieder sinkt, wird durch die zurückströmenden Noten 
(1er Metallschatz ebenso heftig angegriffen werden. Umfang 
reiche Schwankungen im Baarschatze und im Notenumläufe 
der Bank sind unter so bewandten Verhältnissen unver 
meidlich. Und je grösser derartige Schwankungen sind, desto 
mehr ist die ' Stellung des Kmissionsinstitutes gefährdet, 
desto minder ist dieses in der Lage, das jeweilige Circulations, 
bedürfniss vorher zu berechnen, desto häufiger ^ werden 
seine Irrthümer in dieser Beziehung, desto intensiver die 
Folgen derselben sein. Die Bank wird das eine Mal dem 
Verkehre ganz unnöthigerweise die Circulationsmittel, deren er 
wirklich bedarf, vorenthalten und dadurch ein auf gesunder 
Basis sich entwickelndes Geschäft hemmen, ein anderes Mal 
die Verkehrsbedürfnisse überschätzen und dann durch das all 
zu heftige und unerwartete Zurückströmen der Noten zu 
llestrictionen genöthigt werden, die eine Krisis im Gefolge 
haben können. Auch gegenwäi-fig schon waren derartige Irrungen 
* häutig nicht zu vermeiden , aber ihre Conseiiuenzen wurden 
(lure'll die Suspension der Baarzahlung abgeschwächt. Die Bank 
war niemals in Gefahr insolvent zu werden, weil sie es eben von 
Anfang an war. Für ihre Manipulationen waren in erstei 
Tiinie nicht die schwer zu übersehenden Marktconstellationen, 
sondern die Paragraphe des Bankstatuts massgebend, und 
wenn demzufolge diese Manipulationen mit den realen Ver 
hältnissen in Widerspruch traten, so war die Folge davon 
nicht ein Sturm auf ihre Cassen, nicht das Zu- und Abströmen 
der edlen Metalle, sondern eine Krhöhung oder Verringerung 
des inneren Werthes der Geldzeichen. Dass eine solche Wertb- 
Veränderung auf die Dauer weitaus verderblicher wird, aD 
selbst die intensivste Edelmetallströmung, ist allerdings richtig, 
aber im Momente empfindet der Verkehr dieselbe nur m
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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