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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

310 
zwiscliPn Gold und Silber der Goldwertli im Glossen und 
Ganzen mehr das Stationäre, der Silberwerth mehr das 
Schwankende. J3ic Untersuchungen, die im vorigen Capitel 
zu diesem Schlüsse geführt haben, mögen in ihrer Berech 
tigung noch so sehr bestritten werden — die Thatsache, dass 
der europäische Geldmarkt die dort gefundenen Resultate 
acceptirt und demgemäss handelt, unterliegt durchaus keinem 
Zweifel. Die Goldländer weigern sich, seitdem die AVerth- 
relation in so hohem Grade schwankend geworden, ganz ent 
schieden, auf Silber lautende Darleihen zu contrahiren oder 
zu gewähren, während umgekehrt die Silberländer eine Ab 
neigung gegen Golddarleihen mit Nichten bekunden. Die 
' H(dländer z. R. legten auch, so lange sie die Silberwährung 
bcsassen, gegen französische, englische und neuerlich auch 
gegen deutsche und scandinavische Darleihen keine Abneigung 
i an den Tag. Nunmehr sie zur Goldwährung iiberziigehen 
1 sich anschicken, wollen sie von Silbcranleihcn nichts wissen ; _ 
\ ebensowenig wollen dies jetzt die deutschen,' die früher 
gleich den Holländern, solange sie Silberwährung besassen, 
auch gegen Golddarleihen nichts einzuwenden hatten. Ks ist 
11 kein Beispiel bekannt, dass ein Land mit Goldvaluta eine 
\ in Silber verzinsliche Anleihe aufgelegt hätte, u. z. geschah 
' dies weder von Seite der betreifenden Staaten noch von Seite 
|ll ihrer einzelnen Bewohner. Umgekehrt aber haben die Staaten 
|ll mit Silberwährung ohneweitejs Goldaideihen contrahirt. 
W (Min man dem gegenüber eiiiwenden wollte, dass dies erklärlich 
sei, (U ja jene Staaten, die Anleihen überhaupt gewähren 
können, alle die Goldwährung besitzen'und demnach ein Land 
mit dieser selben A\ ährung nicht so leicht in Versuchung 
kommen konnte, eine andere Währung als Grundlage der 
Contrahirten Darleihen zu wählen, so wäre dies nicht ganz 
richtig. Denn es gab noch kürzlich sehr reiche Staaten mit 
Silberwährung, die auch thatsächlich ärmeren Staaten mit 
Goldwährung nicht unbeträchtliche Beträge borgten, es aber 
trotzdem für ganz übertlüssig hielten, sich Zahlung im eigenen 
Aliinzmetalle auszubedingen. 
Oesterreich gehört nun zu den relativ arnuMi Ländern ; es 
^ ist der Schuldner der westlichen Staaten, insbesondere seiner 
deutlichen Nachbarn, und diese sind zur G<ddwährung über-
	        

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Der Österreichische Exporteur. [Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie], 1927.
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