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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

314 
I und ebenso nach Ablauf der 30 .labre dort 18.000 Reichsmark 
besebafien. Da er dabei neben der iMübe und den Kosten 
dieser Goldbesebaffunp^ aueli alle Gefahren des Schwankens 
der AV^erthreJation zu tragen hätte, so wird ihm dies scliwerlieh 
I conveniren und er dürfte es in der Hegel vurziehen, vom 
Gläubiger oder von einer beliebigen AIittelperson zu verlangen, 
statt der jährlichen OOO und schliesslichen 18,(100 Heichsmark 
Zahlung in österreichischem Silbergelde zu nehmen. Dann 
werden es aber nicht äOt) und 10.000 Silberguldcn sein, deren 
Zahlung er anbieten muss, sondern beisj dels weise 550 und 
11 .(Mio oder aber, was etwa auf dasselbe hinausläuft, jährlich 
000 und schliesslich 10.000 11.' Er wird mit einem Worte 
schon von Anfang an um 1 Percent mehr Zinsen zu zahlen 
haben, dafür allerdings aller Kebensjtescn, wie aller Gctahren 
aus der Valutaschwankung enthoben sein und unter Timstiinden 
dabei vielleicht besser fahren, als der Gläubiger und die Alittel- 
person, die gegen die Aufzahlung von ein Percent es über 
nimmt, ihn gegen diese Gefahren zu versichern. Die bedungene 
jährliche Alehrleistung an Zinsen aber wird durch keine wie 
immer gearteten ])ositivon Vortheil für ihn aufgewogen. Dass 
auch der (Gläubiger von der Alehrleistung keinen Vortheil 
zieht, kann ihm wahrlich geringen Trost gewähren. 
V^enn man nun berechnet, wie gross die jährlichen 
Zinsenzahlungen Oesterreichs an s Ausland aus neuen Con- 
tracten ungefähr sind — die Zinsenzahlungen aus den alten 
Contracten sind gering gerechnet mit 130 AI il Honen Gulden 
im dahr^zu veranschlagen, — und wenn man annimmt, dass 
sich diese neuen licistungen* in Folge der ATünzvcuschiedenheit 
im Durchschnitte um den zehnten Theil etwa von 5 aut .O'/a 
Percent erhöhen sollten, so wird mau unmöglich verkennen, dass 
die Verluste aus diesem Titel, die überdies die leidige Eigenschaft 
haben, sich von .fahr zu -Tahr zu cumuliren, sehr rasch den 
selben Umfang erreichen dürften, wie die Verluste aus der 
Behinderung des internationalen Handels durch dieselbe Ur 
sache. Die Frage nach dem von Oesterreich zu wählenden 
[Alünzmetalle mag daher, solange cs sich blos um die inneren 
j Verkehrsverhältnisse handelt, immerhin als contro\ers be- 
j trachtet werden ; sowie die internationalen Heziehungen < (ester- 
! reiehs mit in Rechnung gezogen werden, ist sie von vorn-
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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