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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

zutretende stärkere Angebot auf dem Silbermarkte die Preise 
drücken. Dadurch wird der Abstand der Werthrelation beider 
Edelmetalle nothwendigerweise vergrössert, um dann nachträg 
lich, wenn die Operation vollzogen ist, bei sonst gleichbleibenden 
Verhältnissen wieder auf sein früheres mittleres Niveau zurück 
zugehen. Deutschland hat bei seinem Währungswechsel auf diese 
Weise ungefähr DU Millionen Gulden verloren. Dass übrigens 
dieser Verlust so gross wurde, hat neben den in Deutsch 
land begangenen Fehlern, auf die noch zurückgekommen 
werden soll, vornehmlich darin seinen Grund, dass mit 
den Wirkungen der deutschen Münzmassregeln mannigfache 
andere Ursachen zusammentrafen, die alle auf die Silberpreise 
drückten, die Goldpreise in die Höhe trieben. Dahin 
gehört vor Allem der gleichzeitige Uebergang zahlreicher 
anderer Staaten zur Goldwährung, die im Wesen auf dasselbe 
hinauslaufende ausserordei^tliche Einschränkung der Silberaus 
prägung durch die Staaten des lateinischen Münzbundes, die 
Steigerungen der Silberproduction und die Abnahme der Silber.- 
verschifFungen nach Ostasien. Die deutsche Münzmassregel hätte 
niemals allein jene ausserordentliche Verschiebung der Werth 
relation hervorgerufen, die von 1871 bis zur Gegenwart un 
gefähr 20 Percent beträgt und möglicherweise noch weiter 
fortschreiten wird. 
Die Staaten der Doppelwährung haben vor denen der 
Silberwährung bei einer Münz Veränderung den einen Vortheil, 
dass ihr Münzbestand schon a priori zum Theil aus Gold be 
steht, daher ihre neuen Goldanschaffungen sowohl als die Ver 
käufe an Silbergeld verhältnissmässig nicht so bedeutend sind 
wie bei den Silberstaaten. Aber dem steht unter Umständen 
das ausschlaggebende Moment gegenüber, dass die Dop])el- 
währungstaaten beim Uebergange zur Goldwährung verpflichtet 
sind, die Umwechslung der in ihrem Verkehrsgebiete vor 
handenen Silbermünzen gegen neue Giddmünzen nach der von 
ihnen gesetzlich festgehaltenen Werthrelation vorzunehmen. Es 
hängt lediglich von den Verhältnissen des Edelmetallmarktes 
ab, ob der hieraus entstehende Nachtheil mehr oder minder 
schwer in’s Gewicht fällt. Vor 5 .fahren wäre es den 
Staaten der lateinischen lMünz(;onvention weitaus leichter 
und minder kostspielig gewesen, zur Goldwährung zu
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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