Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Währung und Handel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

es blieben ihm also zur Bewirthschaftung des Gutes jährlich 
5()0 fl. ]\ran sollte meinen, dass es für den Schuldner wie für 
den Gläubiger ganz gleichgiltig sei, wenn die Kaufkraft des 
^details, in welchem die Zahlung bedungen ist, steigt oder 
fällt, ob dieses Metall AVährungsmetall ist oder nicht. Und 
ohne den Einfluss der oben erwähnten Beharrungstendenz wäre 
dem in der That so. Wäre z. B. die Zahlung in Silber 
bedungen, und Silber das Währungsmetall, so müssten bei 
einer Preissteigerung des Silbers um 1(H> Percent die nomi 
nellen Einkünfte des Schuldners von KXKjfl. auf öfK) fl. sinken. 
Kr hätte statt des halben den vollen Betrag der Einkünfte an 
den Gläubiger zu entrichten und dieser würde damit genau 
zweimal so viel an Kaufkraft in Händen haben als zuvor. 
Und wäre Silber nicht das Währungsmetall, so blieben die in 
Gold berechneten Einkünfte des Schuldners allerdings unver 
ändert, er müsste aber die vollen UMM) fl. daran wenden, um 
Silber zu kaufen, welches zur Zeit des (ImWractsabschlusses 
fl. in (lold werth war, hätte somit abermals nichts in 
Händen und der Gläubiger hätte ebenso den doppelten IWrag 
empfangen. Aber in AVirklichkeit spielt sich die Sache im 
ersteien Ealle nicht so streng nach mathematischen Gesetzen 
ab. A\ enn auch auf dem AVeltmarkte der Pi eis eines der Kdel- 
metalle um 1(K> Percent gestiegen sein sollte, so wird man 
doch in dem Lande, wo dieses Metall die AVährung bildet, 
nicht sofort für dieselbe Alünzeinheit desselben zweimal soviel 
kaufen als zuvor, sondern anfangs vielleicht um 10 J^ercent 
mein", wieder nach einiger Zeit um 20 Percent, dann um iU) Per 
cent mehr, und erst nach Verlauf eines sehr langen Zeitraums 
genau dop]ielt so viel. Der Hypothekenschuldner wird also 
für den Eitrag seines (Grundstückes im Durchschnitte nicht 
bOO fl., sondern vielleicht (>(M) oder 7(K) fl. erhalten, es wird 
ihm immer noch nach erfolgter Abfuhr der Zinsen etwas in 
Händen bleiben und der (Gläubiger wird in seinen öiH) fl. 
nicht die, verdoppelte, sondern blos eine um einen Bruchtheil 
gesteigerte Kaufkraft erhalten. Und ganz dasselbe gilt selbst 
verständlich umgekehrt für den Fall einer Verminderung der 
Kaufkraft des Edelmetalls, in welchem die Zahlung zu leisten 
ist. Hier wird wieder der Schuldner nicht so viel gewinnen ; 
der Gläubiger nicht so viel verlieren, wenn das im Jb-eise
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Währung Und Handel. Manz, 1876.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.