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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

— :J46 — 
einer gleichzeitig sehr namhaften Vermehrung dieses letzteren 
Umlaufs in Verkehr gebracht wuî’den. Das Circulationsbedürl - 
niss war für die dadurch entstandene Plethora zu gering, die 
Preise mussten folglich steigen ; dies zog eine Verminderung 
des Exports und eine Vergrösserung des Imports nach sich, 
und der dadurch entstandene Passivsaldo wurde zum Theil 
mit Baargeld beglichen. Da nun durch das deutsche Münz 
gesetz das Grold untertariürt war, mussten es die Goldmünzen 
sein, die zu den Zahlungen an’s Ausland benützt wurden ; 
wäre das Umgekehrte der Fall gewesen, hätte das IVFünzgesetz 
die Werth relation zu hoch gegriffen, so wäre Silbergeld abge 
strömt. Wenn es dagegen die deutsche Keichsregierung ver 
standen hätte,- die IMünzreform durchzuführen, ohne den Geld 
umlauf zu vermehren, so hätte Baargeld überhaupt nicht ab- 
fiiessen können. Dies war nun in Deutschland, wie bereits 
einmal erwähnt, ausserordentlich scliwer. Die Regierung konnte 
unmöglich wissen, um wie viel sich die Menge des cursirenden 
Silbergeldes vermehren würde, wenn die Zahlstellen des Reichs 
beginnen würden , Thaler gegen Goldmarkstücke umzuwechseln. 
Dass eine Vermehrung statttinden werde, hätte sie allerdings 
wissen müssen, denn es war vorherzusehen, dass schon der 
Beginn dieser Umwechslung angesichts der Ueber-Taritirung 
des Silbers alte (’ourantmünzen aus den Verstecken hervor 
locken würde, wo sie bisher, dem Verkehre überhaupt oder 
doch zum Mindesten dem deutschen Verkehre entzogen, existirt 
hatten. Aber wie gross die l\lenge des nun auttauchenden 
Silbergeldes sein würde, entzog sich in der That jeder Be- 
rechnung.*“ Nichtsdestoweniger hätte es sich empfohlen, nicht 
sofort mit der Umwechslung des alten Silbercourants gegen 
Goldmünzen zu beginnen, sondern vorher Silbermünzen gegen 
Gold in Barren einzutauschen. Damit hätte man so lange fort 
fahren können, bis Zinsfuss und Wechselcourse gezeigt hätten, 
dass alles überschüssige Silbercourant aus dem Verkehre 
gezogen sei. Das derart ausgegebene Gold wäre zwar auch 
in's Ausland gewandert, u. z. noch viel rascher und bcipiemer 
als es mit den Zwanzigmarkstücken geschah, aber cs wäre 
doch ein doppelter sehr wesentlicher Vortheil erreicht worden. 
Man hätte vor Allem das Angstgeschrei Derjenigen nicht ver 
nommen, in deren Köpfen noch die alten mercantilistischen
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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