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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

— .‘$55 — 
lioiiPii Gulden evreiclit und im Mittel des letzten Deeenninms 
gingen immer imcli jälirlich zwischen 47 und 48 Millionen 
Gulden in jene Jjänder. Um dies zu erklären, hat Soetbeer in 
höchst eingehender und geistreicher MVise die Eigenaidig- 
keiten des indischen Volks zu ergründen sich bemüht und 
gelangte anfangs zu dem Schlüsse, dass die Gstasiaten den 
grössten oder doch einen sehr grossen Theil des Silbers, wie 
alle Zeiten, so auch in der (iegenwart thesauriren müssten, 
folglich dem Verkehre wieder entzögen, und dass dies der 
Erklärungsgrund für die stetig ungeschwächt erhaltene Auf 
nahmsfähigkeit jener Länder für Edelmetalle sei. Diese von 
Soetbeer im Jahre 1863 abgegebene Erklärung fand allgemeinen 
Anklang. Dem unbefangenen Urtheile dieses hervorragenden 
Forschers selbst scheint sie aber offenbar nicht genügt zu 
haben und ein Jahr darauf publicirte er, angeregt durch 
das Werk eines in Calcutta lebenden Engländers, Herrn 
Lees, eine neue Arbeit über diesen Gegenstand, in welcher 
er sich zur Ansicht hinneigte, dass der steigende Silber 
bedarf Indiens — zum Theile mindestens — durch die Fort 
schritte erklärt werden müsse, die unter der englischen 
Herrschaft der Verkehr des Landes genommen. Indien sei 
früher ein sehr münzarmes Land gewesen und noch gegen 
wärtig sei der Umlauf von Silbermünzen als Tauschmittel 
in den Eingeborenen-Staaten sehr beschränkt. Derselbe fände 
sich nur in den grossen Städten und Ortschaften. Seit 
undenklichen Zeiten habe im Oriente der Herrscher Anspruch 
auf einen Theil der Producte und seien die Abgaben hauptsäch 
lich in natura geleistet worden. Die grossen läinderbesitzer 
folgen bei Einhebung der ihnen zufallenden Einkünfte der 
selben Regel und auch die Umsätze der Bevölkerung unter 
sich geschehen durch Tauschhandel. Silbergeld wurde haupt 
sächlich nur im (irenzverkehre und für den auswärtigen Handel 
gebraucht. Sobald aber eine Provinz unter britische Verwal 
tung käme, ändere sich dies. Die öffentlichen Abgaben seien dann 
in Silberrupien zu entrichten, so dass auf jede neue Einver 
leibung eines Landstriches in das britische Territorium sicher 
ein gesteigerter Silberbegehr in solcher Provinz unmittelbar 
folge. Die Statistik dei* Silberabflüsse nach Ostasien entspricht 
ziemlich genau diesem Erklärungsgimnde und Soetbeer räumte
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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