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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

373 
mehr und intensivere Schwankungen erleiden , als bei der Sil 
berwährung der Fall wäre. 
Dass Capitalreichthum und Intensität der Zinsfuss- 
schwankungen eines Landes im geraden Verhältnisse stehen 
müssen, geht aus Folgenden hervor: Mit der Steigerung des 
Keichthums ist beinahe immer noth wendigerweise eine höhere 
Ausbildung des Creditsystems verbunden; der Vorrath an 
effectiven haaren Circulationsmitteln ist also im Verhältnisse 
zum vorhandenen Capitale in den reichen Ländern kleiner als 
in den ärmeren. Im inländischen Verkehre des capitalreichen 
lisndes wird dem entsprechend auch jede Steigerung der 
Umsätze verhältnissmässig geringeren Zuwachs an Circula 
tionsmitteln erfordern als im ärmeren Lande und daher die 
grössere Steigerungsfähigkeit dieses Verkehrs selbst das Circu- 
lationsmittelbedürfniss doch nicht stärker berühren als hier ; 
vermöge seiner grösseren Capitalskraft aber wird das reiche 
Land viel leichter in die Lage kommen als das arme, durch 
fremde Ca¡)italbedürfnisse in Contribution gesetzt zu werden, 
und diese fremden Bedürfnisse müssen zum grösseren Theile 
durch Raargeld gedeckt werden; es kann daher eine In 
anspruchnahme'des Credits, die in Hinsicht auf die Capitalskraft 
des reichen Landes kaum in Betracht kommt, doch sehr fühl 
bare Lücken in dessen Circulationsmitlelstand reissen. Es lässt 
sich dies leicht an einem Beispiele ziffermässig veranschau 
lichen. Nehmen wir an , der Capitalsreichthum Fnglands be 
irüge 10 Milliarden Pfund, ebensoviel sein durchschnittlicher 
jährlicher Verkehr und 1(50 Millionen Pfund oder 1'5 Uer- 
cent des Verkehrs sein durchschnittlicher (ürculationsmittel- 
vorrath, V enn nun mit Hilfe des Capitals der einheimische 
Verkehr auch um 10 Millionen Pfund gesteigert wird, so 
würde sich damit ceteris paribus kraft der hohen Entwicklung 
des englischen (heditsystems der Circulationsmittelbedarf blos 
um O l (5 ^lillionen Pfund steigern. Wenn aber diese nämlichen 
10 Millionen englisches Capital beispielsweise dem portugiesischen 
Verkehre zugewiesen werden, so wird dies kraft der dortigen 
Credit- und Circulations Verhältnisse eine Vermehrung des 
Baarvorrathes in Portugal voraussetzen, die vielleicht 10 Per 
cent der Verkehrssteigerung gleich ist. England wird also bei 
den 10 Millionen Capital, die es an Portugal abgibt, 1 Million
	        

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Mittheilungen Aus Der Geschäfts- Und Sterblichkeits-Statistik Der Lebensversicherungsbank Für Deutschland Zu Gotha Für Die Fünfzig Jahre von 1829 - 1878. Böhlau, 1880.
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