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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

381 
dung unvermeidlich verknüpften Transport- und Versicherungs 
kosten entgegen ; wenn man dieselben blos mit V4 Percent 
berechnen wollte, so müsste schon dies 44V4 deutsche Pfen 
nige für je 100 fl. ö. W. ansmachen und diese 44 V4 Pfennige 
würden den Verlust des deutschen Schuldners repräsentiren, 
wenn er, um sich seiner Verpflichtungen zu entledigen, (xold 
senden müsste. Es ist klar, dass bei diesen Verlusten seines 
Schuldners auch der österreichische Exporteur nichts gewinnt, 
da ja dieser Betrag in eftectiven Spesen aufgeht. Er kann 
aber auch keinen Schaden daraus erleiden, denn der deutsche 
Importeur muss, wenn die Zahlungsbilanz Deutschlands un 
günstig ist, ganz denselben Verlust erleiden, er mag seine 
Waaren von wo immer beziehen, da ixold ohne Kosten ebenso 
wenig nach Frankreich oder England als nach Oesterreich zu 
transport!reu ist. Wäre es möglich, auch diese Kosten durch 
irgend welche Vervollkommnung zu vei’meiden, so müsste 
Jedermann einleuchten, dass jenes l^and, welches im Besitze 
einer solchen Vervollkommnung des Verkehrs wäre, auf den 
deutschen Märkten allen andern Í'Oncurrenten gegenüber, die 
nicht im Besitze dieser Erleichterung sind, mit 44Pfennigen 
bei jeder Factura über 100 fl. im Vortheil wäre, denn es 
könnte um diesen Betrag in Deutschland mehr fordern als die 
Exporteure der anderen Länder, und die deutsche Kundschaft 
hätte doch nicht mehr zu zahlen, da die Ersparniss an Trans 
portkosten dieser Erhöhung des Kaufpreises die Wage halten 
würde, in ganz ähnlicher Weise wie die Transportkosten wirkt 
aber der Schlagschatz. \\ enn in < Oesterreich auch zukünftig wie 
bislang an den Münzen 1 Percent für die Prägung gezahlt 
werden müsste, so bekäme man in Wahrheit für das Pfund Feingold 
nicht 787 V2> sondern blos rund 770'03 fl. und nach Abzug der 
Transportkosten vollends blos 777 67 fl. Der deutsche Schuldner 
müsste bei je 1(K) fl., die er nach Oesterreich zu senden hat, 
2 Mark 40 Pfennige verlieren, d. i. um 177 14 Pfennige mehr, 
als durch die Transj)ortko8ten allein bedingt wäre. Und dieser 
Verlust ist allerdings zu vermeiden. Er ist thatsächlich bei 
allen Zahlungen nach Frankreich, England, Amerika, wenn 
auch nicht vollständig, so doch zum Th eil nicht vorhanden, 
denn alle diese Staaten verlangen an ihren Münzstätten eine 
geringere Prägegebühr, nämlich England (wenn auch nicht
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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