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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

Baarsendungen aus Deutschland nach Oesterreich schon bei 
einer (auf den Vistacours umgerechneten) Notiz von 177-580 
Reichsmark für den Wiener Wechsel über KX) fl. lohnend 
werden müssten, und eine Erhöhung der Wiener Notiz au 
der Berliner Börse über diesen Stand nur ausnahmsweise 
möglich wäre, muss ein in Oesterreich erhobener Schlagschatz 
von 1 Percent die mathematische Gewinnstgrenze auf 17fl'80 
Reichsmark erhöhen, da erst bei diesem Coursstande die 
Sendung von Gold vortheilhafter wäre, als die Beschafl'nug 
von Wiener ^Vechseln. 
Ein Land kann also in der That bei höherem Schlag 
schatze höheren Coursgewinn aus seinem internationalen 
A\ echselverkehre ziehen, als bei massigem Schlagschatze, Allein 
da dies nicht kraft einer Conjunctur geschieht, die für alle 
anderen Nationen die nämliche ist, sondern kraft einer künst 
lichen ]\Iasaregel, an der die anderen Concurrenten nicht 
Theil haben, so wirkt hier die Concurrenz der anderen diesem 
(gewinne entgegen. Während bei normalem Schlagschatze die 
Exportfahigkeit, welche die günstige Zaliluiigsbilanz hervor- 
gei uten hat, durch Edel metal ly uflüsse und durch die im Innern 
erzeugte grössere (îoncurrenz der einheimischen Käufer ein 
geschränkt und auf diesem A\ ege das Gleichgewicht in der 
Zahlungsbilanz hergestellt wird, geschieht dies bei übermäs 
sigem Schlagschatze nicht durch den Edelmetallzufluss, sondern 
durch den Vorsprung der fremden Concurrenz. Man kann in 
ersterem Falle weniger an's Ausland verkaufen, weil im Tn- 
lande mehr gekauft wird, im zweiten Falle, weil das Ausland 
sich fremden (k)ncurrenten zuwendet. 
Aber noch nach einer andern Lichtung wird die Freude, 
die man an der durch den hohen Schlagschatz hervorgerufenen 
(Linst der MVchselcourse haben mag, getrübt. Auf die Im- 
])orte wirkt nämlich dieser Schlagschatz geradezu im entgegen 
gesetzten Sinne. Es ist selbstverständlich, dass auch der 
höchste Schlagschatz, er mag den Wei-th des fremden Goldes 
auf den eigenen Märkten noch so sehr drücken, den W erth 
des eigenen (ioldes auf den fremden Märkten keineswegs» zu 
heben im Stande wäre. Wieviel österreichische Gohlgiilden 
der österreichische Importeur nach Deutschland zu senden 
hat, um damit seine Schuld in deutscher Reichsmark abzu-
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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