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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

305 
nit 50 Millionen Franes unterstützt werden. In Oesterreich erhalten 
1,2% der Bevölkerung 6 Millionen Gulden, 0,27 Gulden pro Kopf 
der Bevölkerung. Im Britischen Reiche werden an 998000 Arme 
7,1 Millionen Pfd. St. (8 Mk. pro Kopf) verteilt. 
Trotz ihrer Ungenauigkeit kann man aus dieser Statistik entnehmen, 
lass die Zahl der Armen eine ausserordentlich grosse ist und als eine 
Kalamität angesehen werden muss, gegen welche mit aller Kraft anzu- 
kämpfen ist. Dies ergiebt sich sowohl, wenn man die Armenverhältnisse 
vom christlich philanthropischen Standpunkt, wie von dem des Staats- 
mannes und Volkwirtes betrachtet. Alle modernen Religionen verpflichten 
len Menschen aus Nächstenliebe dem in Not Befindlichen zu helfen, gleich- 
viel ob der Betreffende verschuldet oder unverschuldet in diesen Zu- 
stand geraten ist. Der Staats- und ‚Volkswirt muss in jedem Armen 
eine Gefahr für die Gesamtheit erblicken. Die Not stumpft erfahrungs- 
yemäss das Ehrgefühl ab. Es gehört besondere Charakterfestigkeit 
dazu, um sich trotz Not und Versuchung aller Art in den richtigen 
Bahnen des Gesetzes zu halten. Es ist daher die allgemeine Beobach- 
ung, dass bei Zunahme der Not auch die Zahl der Verbrechen steigt 
and zwar sowohl derjenigen gegen das Eigentum wie gegen die Person 
ınd die Sittlichkeit. Bei günstigen wirtschaftlichen Konjunkturen nehmen 
dagegen die Verbrechen wieder von selbst ab, und in jenen Gegenden 
wo die Armut am grössten ist, findet man auch die höchste Kriminalität 
gegenüber den Gegenden in besserer materieller Lage, wo die Ver- 
orecherstatistik weit geringere Zahlen aufzuweisen hat. 
‚Die Aufgaben von Staat und Gesellschaft gehen deshalb in erster 
Linie dahin, vorbeugend zu wirken, um die Armut zu verhindern, wo- 
:auf vor allem die ganze Volkswirtschaftspolitik hinarbeitet. Da aber 
arfahrungsgemäss die Verarmung nicht zu vermeiden ist, so hat die 
Staatsgewalt wie die Gesellschaft bei eingetretener Hilfsbedürftigkeit 
helfend einzugreifen, und dies geschieht durch die organisierte 
Armenpflege. 
3 94. 
Die Ursachen der Armut. 
Bevor wir aber zur Untersuchung der Massregeln kommen, die 
'n der Armenpflege zu ergreifen sind, ist es nötig näher zu untersuchen, 
welches denn die Ursachen der Armut überhaupt sind. Dieselben sind 
naturgemäss teils innere in dem Menschen selbst liegende, wodurch 
lie Armut verschuldet wird, teils äussere in den allgemeinen Ver- 
hältnissen. liegende, welche die unverschuldete Armut herbeiführen. 
Da ausserordentlich häufig, ja meistens beide zusammenwirken, so ist 
38 ungemein schwer, sie in dem einzelnen Falle genügend zu scheiden 
and in der Behandlung des Bedürftigen zu berücksichtigen, während 
naturgemäss der unschuldig Leidende mit ganz anderer Nachsicht zu 
behandeln ist als der Schuldige. 
Drei Triebe im Menschen sind als die hauptsächlichsten Ursachen 
der Armut anzusehen: 1) Trägheit und Sorglosigkeit; 2) Genusssucht ; 
3) der Reproduktionstrieb, 
In einem jeden Menschen liegt die Trägheit als eine natürliche 
Eigenschaft, die bei den. meisten nur durch die Not überwunden wird; 
Innere 
"Irsachen.
	        

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La Question d’Orient Depuis Ses Origines Jusqu’ À Nos Jours. Librairie Félix Alcan, 1914.
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