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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

412 
rechtes an das Zettelinstitiit verbunden werden, selbstver 
ständlich unter der demselben auferlegten Verpflichtung, die 
einmal begonnenen Baarzahlungen unter allen Umständen auf 
recht zu erhalten. Es kann dies um so unbedenklicher in 
Oesterreich geschehen, als der Baarschatz der österreichischen 
Nationalbank im Idomente des Währungswechsels ein verhält- 
nissmässig ausserordentlich grosser sein wird, und zu allem 
Ueberflusse das Einlösungsgeschäft der Begierung die Opera 
tionen der Bank wesentlich unterstützen muss. So lange dieses 
Einlösungsgeschäft dauert, wird Gold an den Begierungs- 
und an den Bankcassen in gleicher Weise zu haben sein, 
während Noten nur bei der Bank erliältlich sein werden. Und wenn 
anders mit Aufnahme der Baarzahlungen der richtige IMoment 
abgewartet wurde, wo das Bediirfniss nach Gold im Allgemeinen 
nicht grösser ist, als das nach Noten — was wieder einzig die 
Wechselcourse anzeigen können — so hat die Bank einen An 
griff auf ihren Meta 11 schätz für s erste überhaupt nicht zu 
besorgen. 
1st aber erst einmal die Beform durchgeführt, der Ver 
kehr mit Gold gesättigt und die letzte Staatsnote eingezogen, so 
wird der Zustand des österreichischen Geld- und Creditwesens 
nach keiner Bichtung einer anderen Fürsorge bedürfen, keinen 
anderen Gefahren ausgesetzt sein, als in den Ländern, die 
früher zur Goldwährung übergegangen sind. Das tîcdd wird 
ab- oder Zuströmen, der Zinsfuss wird steigen oder fallen, je 
nachdem es die Weehseleourse bedingen. Der Verkehr im 
Allgemeinen, insbesondere aber die Leichtigkeit der Geld- 
Transaetionen mit dem Auslande, wird sieh ungemein erhöhen, 
aber dabei werden die Verhältnisse des österreichischen Geld 
marktes immer noch weitaus stabiler bleiben als die der west 
europäischen Staaten, da eben nicht angenommen werden kann, 
dass die Fortschritte in F'olge des Wäh rungs Wechsels das 
Land mit einem Schlage auf jene Verkehrsstufe heben könnten, 
welche jene Länder schon vorlängst erreicht' haben. Dass 
aber die Fortschritte sehr bedeutend, dass die wirthschaftliche 
Energie und demzufolge der Beichthuni in früher kaum 
geahntem Umfange wachsen müssten, wenn Production und 
Handel durch den Uebergang vom Wäbrungsmetalle des Orients 
zu dem der Culturstaaten des Abendlandes eine sichere, verhält-
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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