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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

413 
nissmässig unverrückbare Basis erhielten, das glauben wir im 
Bisherigen mit genügender Klarheit dargethan zu haben.— 
Es wäre zum Schluss noch zu untersuchen, ob nicht auch 
für ( lesterreich, gleichwie dies in Deutschland geschah , die 
Einführung der Doldrechnung vor factischer Durchfíihrnng der 
(fohlWährung sich empfehlen würde. Dieser Gedanke muss 
um so näher liegen, als ohne Zweifel der materielle Wäh 
rungswechsel , der mit einer (Consolidining der schwebenden 
Schuld verbunden sein müsste, gewaltige finanzielle Anstren 
gungen erfordert, deren Nutzen zwar so handgreiflich und 
gross ist, dass sie unter allen Umständen gemacht werden 
sollten, vor denen aber trotzdem, wie die Verhältnisse nun 
einmal liegen, die leitenden Staatsmänner dieses Reiches zu 
rückschrecken. Gelänge es aber, ohne so grosse Opfer für’s 
erste auch nur die österreichischen Silbernoten in Goldnoten 
zu verwandeln, so wäre damit jedenfalls das Eine gewonnen, 
dass die österreichischen Valutaschwankungen hinkünftig nur 
mehr von der verhältnissmässigen Ausdehnung oder Einschrän 
kung des Notenumlaufes, nicht aber auch von den Schwankungen 
des Silberwerthes abhängig würden. Gerade die Erfah 
rungen der jüngsten Monate haben gezeigt, dass diese Letzte 
ren weitaus intensiver sein können, als die einer Papiervaluta, 
deren gesetzliche metallische Unterlage relativ unabänder 
lich ist. Goldnoten wären nicht nur in ihrer Kaufkraft 
stabiler als Silbernoten, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach 
nm vieles stabiler als metallisches Silbergeld. Die österreichische 
Währung wäre in einem solchen Falle zum mindesten unabhän 
gig von den Fluctuationen der Edelmetallmärkte, und es läge 
immerhin in der Macht einer vorsichtigen und geschickten Bank- 
leitnng, selbst in der Zwischenzeit bis zur metallischen Gold 
währung die Valutaschwankungen auf ein Minimum zu reduciren. 
Tn der That ist eine solche vorläufige Währungsreform 
sehr wohl möglich, ja auf den ersten Blick die denkbar ein 
fachste Operation. Der Staat braucht blos zu erklären, dass 
die mit Zwangscours umlaufenden (fnldennoten nicht die Re 
präsentanten des 45ten Th eiles von einem Münzpfunde Fein 
silber , sondern etwa des 81 Oten Theiles eines Münzpfundes 
Feingold seien, dass sie bei dereinstiger factischer Herstellung
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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