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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

70 
Ist dies aller nicht der Fall, so Hessen sich mir noch 
drei weitere Ursachen der Freist!nctnationen finden, nämlich 
Ernteverhältnisse, Steuerdruck und Krieg. 
Dass die ersten die Preisschwankungen nicht erklären, ist 
bereits wiederholt hervorgehoben worden. Es waren zutalliger- 
weise die Getreidepreise gerade in jenen Jahren am massigsten, 
in denen Löhne und Lebensmittel stiegen, und umgekehrt am 
höchsten, wenn die anderen Preise sanken. Es ist nun für die 
vorliegende Betrachtung ganz gleichgiltig, ob diese Preis Ver 
hältnisse des Getreides durch die speciell inländischen Ernte 
ergebnisse oder durch die Conjunctur auf dem Weltmärkte 
bedingt waren; auf die Preise im Allgemeinen wirken eben 
die Ernten nur in Folge ihres Einflusses auf die Getreide 
preise und wenn daher die IMöglichkeit vor Augen gehalten 
wird, dass die abnormen Ih-eisbewegungen in den beobachteten 
vier Epochen durch die Ernten hervorgerufen sein könnten, 
so kann dies nichts anders heissen, als dass vielleicht das 
effective Zurückgehen der verschiedenen Preise in den Zeiten 
steigenden Disagios nicht auf das Beharren der Preise auf 
dem nominellen Satze, sondern auf eine Wohlfeilheit der Boden 
früchte in Folge reichlicher Ernten zurückzuführen sei und 
umgekehrt, das Steigen der Preise in Zeiten fallenden Dis 
agios nicht auf das Beharren der Preise bei den nunmehr ver 
minderten Werth repräsentirenden nominellen Sätzen, sondern 
‘auf eine Theuerung der Bodenfrüchte in Folge dürftiger Fi nten. 
Nun wurden aber die Bodenfrüchte theurer gerade in den 
Zeiten sonst allgemein sinkender Preise, wohlfeiler in den 
Epochen sonst steigender Preise. Die Ernteverhältnisse hätten 
also geradezu entgegengesetzte Erscheinungen als die beobach 
teten hervorrufeii müssen und da sie dieses nicht thaten, so 
muss eben die Ursache, nach der hier geforscht wird, mit um 
so grösserer Kraft gewirkt haben. 
Was den zweitmöglichen Erklärungsgrund, nämlich die 
Höhe des Steuerdruckes anlangt, so ist es allerdings richtig, 
dass dieser letztere in Oesterreich sowohl absolut, als relativ 
im Vergleiche zur Ijeistungsfähigkeit der Bevölkerung, weit 
aus grösser ist, als in den meisten anderen Staaten Europa's. 
Es ist jedoch eine schon von Tooke widerlegte irrige Ansiclit, 
dass Steuern im Allgemeinen die' Productionskosten und
	        

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Amerikas Internationale Kapitalwanderungen. de Gruyter, 1926.
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