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Währung und Handel

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Bibliographic data

fullscreen: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
826606091
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-66614
Document type:
Monograph
Author:
Hertzka, Theodor http://d-nb.info/gnd/118825186
Title:
Währung und Handel
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 416 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

Tauschwerth zu ändern brauchte, wenn nämlich mit dem 
Wechsel des aufgestapelten Vorrathes auch eine Veränderung 
des Gebrauchswerthes Hand in Hand geht. Es kann der Vor 
rath an Korn absolut betrachtet steigen, ohne dass der Preis 
des Kornes sinken muss, wenn gleichzeitig der Kombedarf 
durch ein Wachsthum der Bevölkerung oder durch das Auf 
treten eines neuen Korn consumirenden Industriezweiges sich 
steigert. Und ebenso kann umgekehrt der Kornpreis auch 
hei einer Verminderung der Ernteergebnisse der nämliche 
bleiben, wenn gleichlaufend durch irgend welche Ursachen eine 
Verminderung des Consums eingetreten ist. Erhält sich aber 
der letztere auf gleicher Höhe, so muss Jede Niveauveränderung 
im verfügbaren Vorrathe sofort auf die Preisscala zurück 
wirken. Ganz das Nämliche gilt für die Edelmetalle, und eine 
gegentheilige Autfassung könnte nur von der Annahme aus 
gehen, dass yler Gebrauchswerth dieser edlen Metalle, die den 
Stoff zum (Ttelde, also zum allgemeinen Werthmesser geben, 
an keine Grenzen gebunden sei, dass der Tauschwerth eines 
Pfundes Gold der nämliche bleiben müsse, gleichviel, ob von 
diesem Stoffe viel oder wenig vorhanden sei. 
Eine solche Auffassung wäre jedoch nicht nur irrig, sie 
würde sogar das directe Gegentheil der thatsächlichen Sach 
lage darstellen; denn es gibt in Wahrheit kein Gut von be- 
grenzterem Gebrauchswerthe als gerade die Circulationsmittel. 
Wenn das Angebot an Kleidungsstücken gross ist, und dem 
entsprechend deren Tauschwerth zu sinken beginnt, so wird diese 
Wohlfeilheit sofort eine Steigerung der Nachfrage hervorrufen 
und dadurch dem weiteren Sinken des Tauschwerthes eine 
Grenze gezogen werden. Beim Korne ist diese Dehnbarkeit 
fies Consums schon viel geringer, und daher* die Veränderlich 
keit des Tauschwerthes viel grösser; der Gebrauchswerth des 
Geldes dagegen ist noch in viel höherem Grade unveränder 
lich, und daher der Tausch werth desselben lediglich von dem 
jeweiligen relativen Stande des Geldvorrathes abhängig. Denn 
•las Geld als solches dient dem unmittelbaren Consum gar nicht, 
cs ist lediglich ein Instrument des Verkehres, und ohne vorher 
gehende Veränderung des Verkehrsumfanges kann daher das 
Hedürfniss nach Geld weder gesteigert noch vermindert werden. 
Wenn ein Land zu Besorgung der dem Gelde obliegenden
	        

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Währung Und Handel. Manz, 1876.
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