Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands

Monograph

Identifikator:
826610137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-78190
Document type:
Monograph
Author:
Reitzenstein, Eduard
Title:
Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vahlen
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (V, 212 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Reparations-Sabotage durch die Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Unmöglichkeit des Ausgleichs von Zahlungsbilanzsalden und der Denkfehler der Ausgleichsnotwendigkeit
  • 2. Die Sabotage der Reparationszahlungen durch den Mechanismus der Weltwirtschaft
  • 3. Schlußfolgerungen für die Organisation des Geld- und Kapitalmarkts

Full text

Weltwirtschaftliche Grundlagen einer deutschen Reparationspolitik. 103 
völlig sinnwidriger, niedriger „Zinsstand herrschen und uns Deutschen kommt je 
länger um so mehr der niedrige Zins ‚zugute. 
Daß man einstweilen trotz Überflusses privatwirtschaftlichen Kapitals in den 
Ententestaaten, welcher Überfluß sich auf jede um !/g% höhere Zinsgelegenheit 
„mit Begeisterung stürzen. müßte‘, und trotz der Kongruenz von Aktiv- und Passiv- 
kapital in Deutschland unerhörte Zinsen für unsere Auslandsanleihen verlangt und 
bisher durchsetzen konnte, ist auf einen Rattenkönig irriger Vorstellungen zurück- 
zuführen. 
Man stützt die hohen ——. angesichts der volkswirtschaftlichen Gegeben- 
heit geradezu wucherischen — Zinsforderungen. durch. Konservierung unfreundlicher 
Gefühle gegen Deutschland; die psychologische Einstellung ist gewissermaßen So, 
als ob es eine besondere Gnade wäre, daß man den ehemaligen „Hunnen‘“ überhaupt 
Geld pumpt. 
Man stellt sich Deutschland, das an das Ausland „verschuldet‘“ ist 
und „weitere Schulden machen muß‘, das eine „ungeheuere passive Zahlungs- 
bilanz‘“ hat, als eine Art „dubiosen. Debitor‘‘ vor; man profitiert also von falschen 
5konomischen. Vorstellungen. In Wirklichkeit sind wir eine solch „feine Kredit- 
adresse‘, daß man anständigerweise den Risikoprämien-Bestandteil des Zinses, 
welchen man exotischen. Ländern gegenüber glaubt anlegen zu müssen, uns nicht in 
Rechnung stellen darf. Vielleicht hat auch hier wiederum Schacht recht, dessen 
Geschäftsinstinkt sich gegen die „Finanzierungskunst‘“ der Kommunen usw. wandte, 
als sie in ungeordnetem Haufen „drängelnd‘““ das Geschäft verdarben, statt König 
Midas „auf sich zukommen zu lassen“. Die Bewerbung um Auslandskredite, mög- 
lichst mit einer persönlichen „Fahrt über den großen Teich“. ist heute ein wenig 
Modesache. ; 
Es fehlt dem Ausland noch an der nötigen Erkenntnis, daß, wenn man 
zwangsweise das. Besitzrecht an deutschen Betriebsanlagen und sonstigen Gütern 
beschlagnahmt, einem nichts anderes übrigbleibt, als nun auch privatkapitalmäßig 
das beschlagnahmte Besitzrecht in der Hand zu halten. 
Da es sich in allen drei Fällen nur um fehlerhaftes Denken oder Erkennen des 
Auslandes und unserer eigenen Geldnachfrage handelt, so ist, wie schon gesagt, 
höchste Dickfelligkeit gegenüber exotischen. Zinswünschen des Auslandes am Platze, 
denn das ungeheuer wuchtige Schwergewicht der volkswirtschaftlichen Tatsächlich- 
keit ist zu unseren Gunsten vorhanden und.drängt solches Fehldenken je länger um 
so mehr zurück, Zum Schutz unserer Währung bedarf es nicht eines 
absolut hohen Zinssatzes, sondern wir brauchen, wie in dem 
Kapitel über das Konsolidierungs-Phänomen gezeigt wurde, nur 
ein wenig und immer wieder nur vorübergehend unseren Zins 
über den ausländischen zuseizen.:, . . ; 
Wie wäre es in diesem Punkte übrigens mit einem Apell an das Monopol der 
deutschen Bankwirtschaft 1) ? 
Übrigens könnte man durchaus erwägen, ob nicht an dieser Stelle die zwangs- 
wirtschaftliche Störung der Weltwirtschaft mit einem zwangswirtschaftlichen Staats- 
akt zu paralysieren wäre, etwa indem durch Reichsgesetz den Kommunen usw. im 
öffentlichen. Interesse verboten. würde, mehr als einen Nettozins von 5% seitens.der 
öffentlichen Hand zu kontrahieren. Ein solches Gesetz, nach dem sich natürlich 
auch der Staat selbst richten müßte, würde bei der fast hysterischen Denkeinstellung 
über unsere Kapitalarmut und den Kapitalreichtum des Auslandes zwar ein großes 
ty Siehe hierzu Mahlberg, Zum Neubau des Kredits, G. A. Gloeckner, Leipzig 1925.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Reparations-Sabotage Durch Die Weltwirtschaft. Gloeckner, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.