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Die Social-Demokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Social-Demokratie

Monograph

Identifikator:
826719449
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30888
Document type:
Monograph
Author:
Schuster, Richard
Title:
Die Social-Demokratie
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Steinkopf
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 236 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Physiokraten. 
29 
2. die Austeiler der von der Natur erzeugten Güter im Interesse 
der Allgemeinheit, die Verwalter der Gesellschaft zu sein 1 ); 
3. die Muße ihres Lebens dazu zu verwenden, der Gesellschaft 
unentgeltlich all jene Dienste zu leisten, deren sie nicht ent 
behren kann; 
4. die Gesamtheit der Steuern, wie wir sehen werden, zu 
zahlen, und 
5. vor allem die Landwirte, ihre Pächter, zu schützen und sie nicht 
zu bedrücken, indem sie ihnen mehr als den Reinertrag abnehmen. 
Allerdings gehen die Physiokraten nicht so weit, von dem Besitzer zu 
verlangen, ihnen einen Teil dieses Reinertrages zu überlassen, aber 
S1 e beschwören ihn, ihnen wenigstens den Betrag ihrer reichlich be 
sessenen jährlichen und primären Vorschüsse (avances annuelles 
et primitives), zu lassen. Dies ist zwar nicht viel, aber für die da 
malige Zeit doch immer etwas. „Ruft nur: Wehe den Besitzern, 
''ehe den Herrschern! Wehe allen Ländern, wenn den Landwirten 
lese Rückzahlungen genommen werden, wenn die Erde, von deren 
Sichtbarkeit alles abhängt, bestohlen wird! — . . Überzeugt Euch 
"°hl, daß das Los dieser kostbaren Menschen, die ihren Besitz oder 
en Anderer bearbeiten, Niemandem gleichgültig sein kann . . ., daß 
a j es > was sie bedrückt, erniedrigt, beeinträchtigt, beraubt, der Ge 
sellschaft die tiefsten Wunden schlägt, daß alles, was sie erheben, 
a es, was zu ihrem Wohlsein, ihrer Befriedigung, ihrem Reichtum 
eitragen würde, eine Quelle des Glücks für sämtliche Klassen ist“ 2 ). 
?, er Hübe hält, tut das nützlichste, was ein Privatmann überhaupt auf Erden tun 
kai * (Baudbau). 
e ) >,Bie Reichen sind die Verwalter der Ausgaben, mit denen sie die Arbeiter 
nnen; sie würden die Letzteren sehr schädigen, wenn sie, um diese Ausgaben 
er sparen, arbeiteten“ (Quesnay I, S. 193). 
str Baudeau, S. 835, 839. Auch Mekciee de la RivijSee schreibt nicht weniger 
den ”® s lst bei Strafe der Vernichtung der Erzeugnisse und der Gesellschaft 
Zu m Großgrundbesitzer und Jeder menschlichen Macht verboten, etwas von dem Teil 
nehmen, der von den Produkten beiseite zu setzen ist. um diese Vorschüsse 
kiin U ZU mac l i en“ (S. 467). Wenn sie die Geschichte Irlands hätten voraussehen 
? en > so würden sie dort eine bemerkenswerte Bestätigung ihrer Ansichten ge- 
me n haben. 
hahen^ r ' r erillnern Jedoch hierbei, worauf wir schon oben (S. 25, Anm. 1) hiugewiesen 
der i? die Physiokraten, wenn sie von dem Recht des Landwirtes auf einen Teil 
empj^ 1 '% n isse sprechen, nur die Pächter und Halbscheidpächter, aber nicht die lohn- 
gnjj , n ^ en .^ ei1 landwirtschaftlichen Arbeiter im Auge hatten; für die letzteren be- 
Man w Si . e S1C E die Forderung aufzustellen, daß sie reichlich zu leben haben sollten, 
zu re i a Sle s °gar im Verdacht gehabt, als ob sie befürchteten, die Arbeiter möchten 
op. 0 j t T lcl1 zu leben haben, da sie daun mit arbeiten aufüören würden (vgl. Wkolersse, 
führt et passim). Diese Beschuldigung erscheint aber ungerecht. Wbulbbssb 
Presser 6 ; S * ^°rte Quesnay’s an, mit denen er gegen die „Behauptung der Br- 
’ a “ die Bauern arm sein müssen, um sie am faulenzen zu hindern,“ protestierte.
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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