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Die Social-Demokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Social-Demokratie

Monograph

Identifikator:
826719449
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30888
Document type:
Monograph
Author:
Schuster, Richard
Title:
Die Social-Demokratie
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Steinkopf
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 236 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Social-Demokratie
  • Title page

Full text

s)0 HI Umsturz b. Ordnung durch die Soc.'Demokraiie. 
gang von Unten nach Oben und von Oben nach Unten 
statt. In Allen aber, mögen sie Oben oder Unten ihre 
Stellung gefunden haben, mögen sie zu den Reichen oder 
zu den Armen zählen, wird der Mensch gleich geachtet. Diese 
Verschiedenheit der Gesellschaftsglieder bezweckt nicht ein ver 
schiedenes Maß des Lebensgenusses, sondern die Nothwendig 
keit des sich gegenseitig Dienens. Wie unser Körper nicht 
bestehen könnte, wenn alles an ihni Hand oder Fuß wäre, 
sein Wohlergehen aber gefördert wird, wenn die Hand dem 
Fuß, und der Fuß der Hand dient, so wird und muß auch 
der sociale Körper zerfallen und untergehen, wenn man eine 
Gleichheit seiner Glieder herstellen will, anstatt durch ihre 
Verschiedenheit sie an einander zn binden, sie auf einander 
anzuweisen zu gegenseitigen Dienstleistungen, die nicht nur 
den Einzelnen nützen, sondern den Bestand der ganzen Ge 
sellschaft erhalten, die Lebensfähigkeit des gesellschaftlichen 
Organismus erst ermöglichen. Eine solche gesellschaftliche 
Ordnung ist nicht von Menschen erfunden, sondern von Gott 
uns gegeben, und das Zusammenwirken,der ungleichen Theile 
und Glieder des Gesellschaftskörpers auf den verschiedenen 
Lebcnsgebieten ist die ewige Gottesordnung, für die wir 
eintreten, die anzutasten ein Frevel an den Einzelnen, wie 
an der Gesellschaft ist. 
Dabei geben wir gerne zu, daß die Verschieden 
heiten und Ungleichheiten sich zeitweise allzu schroff heraus 
bilden, ja sogar bis zur Unnatur sich ausgestalten und 
dadurch der ursprünglichen Ordnung ihre Harmonie nnd 
ihren Segen rauben können, daß z. B. übergroßer Reichthuni 
in den Händen Weniger sich ansammelt und die Masse in 
um so tiefere Armuth versinkt; oder daß das Herrschen zur 
Despotie und das Dienen zur Sklaverei ausartet. Wir 
sind weit davon entfernt, der gegenwärtigen Eigenthums-
	        

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Die Social-Demokratie. Steinkopf, 1875.
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