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Die Social-Demokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Die Social-Demokratie

Monograph

Identifikator:
826719449
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30888
Document type:
Monograph
Author:
Schuster, Richard
Title:
Die Social-Demokratie
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Steinkopf
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 236 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Achtes Buch
  • Neuntes Buch
  • Zehntes Buch

Full text

Städte und Bürgertum zur Stauferzeit. 45 
aus den Handelsplätzen zu verdrängen: Bischof Einhard von 
Speier wurde in solchen Zwisten von den Grafen Wernher 
und Konrad geblendet. Nach der Überwindung des großen 
Laienadels sahen sich die Marktherren nur noch den Freien so— 
wie der Menge der mehr oder minder grundhörigen Bevölkerung 
gegenüber. Von ihnen blieben die Grundholden fast außer 
Rechnung, da sie entweder Klöstern und Stiftern, also unter— 
geordneten geistlichen Körperschaften angehörten oder Grund— 
holde des Bischofs, des Marktherrn selbst waren. Gegenüber 
Freien wie zuziehenden Elementen von außen her aber galt die 
neue marktherrliche Gewalt. 
Sie wurde in einer besondern, zumeist sehr besonnen ge— 
führten Verwaltung ausgeprägt. Diese war naturgemäß, wie 
sede höhere grundherrliche Verwaltung, eine Ministerialenver— 
waltung; nur der Richter, der ein Freier sein mußte, wurde 
zumeist dem Adel der Umgegend, vereinzelt wohl gar den 
Freien des Marktortes nach‘ Wahl der Gemeinde entnommen. 
Im übrigen aber versahen bischöfliche Dienstmannen, wie sie 
den Fronhöfen des Bischofs in Stadt und Land in Dienstes— 
weise vorstanden, so auch in Dienstesweise die Ämter der 
Münzer und Zöllner, der Marktaufseher und unteren Polizei⸗ 
richter. 
Es war eine Entwickelung, welche das Schicksal der Markt— 
herrlichkeit in weitaus den meisten Orten, so namentlich in den 
Bischofsstädten des Oberrheins, mit der sozialen Evolution der 
Dienstmannschaft unauflöslich verknüpfte. Wurden die Dienst⸗— 
mannen, einst Unfreie der Grund- und Marktherren, im Laufe 
der früheren Stauferzeit deren niedere Vasallen, besaßen sie seit— 
dem ihre Amter nicht mehr in Dienstesweise, sondern zu Lehen, 
so war vorauszusehen, daß sehr bald deren Erblichkeit eintreten 
würde. Zum letztenmal machte sich bei dem noch aus natural— 
wirtschaftlicher Zeit herkommenden Stande der Dienstmannen 
auch der naturalwirtschaftliche Zug einer Vererblichung jeder 
amtlichen Funktion geltend: seit dem 13. Jahrhundert sind die 
Ministerialen wie auf dem platten Lande, so in der Stadt nicht
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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