Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung

Monograph

Identifikator:
829067299
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-71927
Document type:
Monograph
Author:
Grandhomme
Title:
Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Schumacher
Year of publication:
1880
Scope:
1 Online-Ressource (96 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung
  • Title page

Full text

53 
Stunde früher Feierabend machen und da jeder Arbeiter ausserdem 10 Minuten 
seiner Arbeitszeit zur Reinigung und zum Umkleiden hat, so erhält auf diese 
Weise der Arbeiter 25 Minuten zu seinem Bade. Die einzelnen Badezellen sind 
vertheilt auf die einzelnen Räume, so dass die Arbeiter aus gleichen Bäumen 
auch dieselben Baderäume benutzen. Den Plan des Badehauses enthält Tab. 
D 18., zu welchem noch zu bemerken ist, dass in den letzten Wochen auf dem 
selben, mit Aufgang von dem Hofe aus, ein Speisesaal für 400 Arbeiter er 
baut wurde. 
Was die Benutzung der Bäder in dem Badehause anbelangt, so werden im 
Durchschnitt täglich im Sommer 50, im Winter 30 warme Bäder genommen. 
Ausser diesen Bädern befinden sich in dem Fuchsin-, dem Violett- und dem 
Orün-Raume noch weitere, in speciell diesem Zweck dienenden, von der Fa 
brikation getrennten Räumen, 54 in Holz ausgeführte und verbleite Badewannen, 
welche täglich von sämmtlichen Arbeitern benutzt werden. 
Als Beförderungsmittel der Reinlichkeit erhalten ausserdem diejenigen Ar 
beiter, welche in der Farbenbranche beschäftigt sind, wöchentlich einen reinen 
Anzug, bestehend aus Jacke und Hose, sowie ferner 2 Handtücher und 0,5 kg 
Seife. Die nicht mit Farben in Berührung kommenden Arbeiter erhalten ein 
Handtuch und 0 25 kg Seife per Woche. 
Õ) Die Menage. 
Von nicht geringerer Bedeutung, wie die Pflege der Haut, ist die Fürsorge 
für eine zweckentsprechende gute Ernährung des Körpers. Für diese dienen 2 
in ihrer Verwaltung vollständig getrennte Menagen; die eine für die Alizarinfa- 
brik, die mechanische Werkstätte und das Fuhi-wesen . die andere für die .\nilin- 
fabrik. Im Ganzen werden dieselben zur Zeit von ca. 730 Arbeitern benutzt 
und ergaben die wiederholt vorgenommonen Untersuchungen der Suppe und des 
^^alTee, dass die Bereitung, was Nährkraft und Schmackhaftigkeit anbelangt, nichts 
wünschen übrig lässt. 
Die Menage-Ordnung ist in Anlage D 19. enthalten. 
1) 19. 
Menage-Ordnung. 
§• 1. Die Unterzeichneten errichten in ihren Fabriken gemeinschaftliche 
Küchen, damit den Arbeitern eine kräftige und billige Nahrung geboten ist. 
§. 2. Die Verwaltung dieser Küchen geschieht durch die Arbeiter selbst. 
§. 6. Die Arbeiter wählen zu diesem Zwecke alljährlich einen Ausschuss 
6 Mitgliedern durch absolute Majorität. 
§. 4. In diesem Ausschuss sind die Unterzeichneten durch eines ihrer Mit- 
glieder oder einen Bevollmächtigten vertreten. 
§. 5. Jeden Monat wählt der Ausschuss aus seiner Mitte einen Obmann, 
üeni die Leitung und Ueberwachung der Küche übertragen ist. 
§• 6. Der Ausschuss ernennt die Person, welche die Küche besorgt und 
stellt deren Lohn fest. Er beschliesst über die Bezugsquellen von Fleisch und 
loderen Bedürfnissen der Menage. 
§• 7. Die Einlage eines jeden Arbeiters beträgt zwanzig Pfennige pro Tag. 
§• 8. Die Unterzeichneten zahlen für jeden beiheiligten Arbeiter zehn
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Theerfarben-Fabriken Der Herren Meister, Lucius & Brüning Zu Höchst a. Main, in Sanitärer Und Socialer Beziehung. Schumacher, 1880.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.