Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung

Monograph

Identifikator:
829067299
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-71927
Document type:
Monograph
Author:
Grandhomme
Title:
Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Schumacher
Year of publication:
1880
Scope:
1 Online-Ressource (96 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung
  • Title page

Full text

Rechnen wir diese NahrungsstolTe zu denen der Suppen in deren Durch- 
schniltswerthe hinzu, so erhalten wir für die 
Alizarinfahrik: Eiweiss 108, Fett 25, Kohlenhydrate 422. 
Anilinfabrik; „ 114 „ 20 „ 430. 
Nehmen wir nun, wie oben angegeben, die Tagesnahrung auf 118 Eiweiss, 
56 Fett und 400 Kohlenhydrate an, so blieben bei ihr noch 10 (4) Eiweiss, 30 
(31) Fett und 78 (70) Kohlenhydrate zu decken, welche der Abendmahlzeit zu 
fielen. Dass das fehlende Eiweiss und die Kohlenhydrate durch dieselbe mehr als 
gedeckt werden, ist ausser Zweifel; bezüglich des Fettes ist dies sicherlich nicht 
der Fall. 
Da jedoch die meisten Arbeiter Butter, Käse, Wurst etc.. also Nahrungs 
mittel, welche Fett enthalten, mit zur Fabrik bringen, so dürfen wir die erste 
Bedingung, welche wir oben an eine richtige Kost der Arbeiter stellten, nämlich 
dass dieselbe eine genügende Menge von Nahrungsstoffen enthalte, als erfüllt 
betrachten. 
Die zweite Bedingung bestand in dem richtigen Verhältnisse der einzelnen 
Nahrungsstoffe zu einander. 
Bekanntlich ist keins unserer Nahrungsmittel für sich allein geeignet, allen 
Anforderungen an eine gute Kost zu genügen. Wollte man durch Fleisch allein 
die zum Leben und Arbeiten nothwendige Kohlenstoffmenge dem Körper zuführen, 
so müsste man täglich 2,5 kg Fleisch essen und würde hierdurch eine unver- 
hältnissmässig grosse Quantität Eiweiss imnöthigerweise mit geniessen. Umge 
kehrt müsste man, um den Eiweissbedarf des Körpers mit ausschliesslicher Kar 
toffelnahrung zu decken etwa 4,5 kg essen und würde hierdurch eine Ueberbür- 
dung der Verdauungsorgane mit Kohlenhydraten bedingen. Es müssen somit zu 
einer richtigen Ernährung die stickstoffhaltigen und die stickstofffreien Stoffe in 
einem richtigen Verhältniss zu einander stehen und dieses Verhältniss wurde durch 
Berechnung des Stoffverbrauches für einen Arbeiter auf 1:4,5 bestimmt: ein Ver 
hältniss, welches wenn auch nicht vollkommen, so doch annähernd in den oben be 
rechneten Nahrungsstoffen unserer Menagen enthalten ist. 
Das dritte Erfordern iss an eine richtige Kost besteht in der Möglichkeit und 
Leichtigkeit der Resorption von dem Darme aus. Die Erfahrung und das Expe 
riment haben gelehrt, dass in dieser Hinsicht ein wesentlicher Unterschied zwischen 
pflanzlichem und thierischem Eiweiss besteht. Präevaliren die pflanzlichen Nah 
rungsmittel. so findet man im Koth viel unverdautes Eiweiss während das Eiweiss 
ans thierischen Nahrungsmitteln leicht und fast vollständig verdaut wird. Hieraus 
folgt, dass die dem Körper pro Tag zuzuführenden 118 g Eiweiss sich am 
Besten aus diesen zwei Klassen von Nahrungsmitteln zusammensetzen, und dürfte 
das oben angegebene Verhältniss. nach welchem von 100 Theilen Eiweiss, 24 
thierischen, 76 ])flanzlichen Nahrungsmitteln ihren Ui-sprung verdanken, als richtig 
zu bezeichnen sein. 
Dem 4. Postulat, dass mit den Nahrungsmitteln eine gewisse Masse an s. g. 
Genussmitteln verbunden sei, wird durch die täglich verabreichten 2 Portionen 
Kaffee Genüge gothan, so dass wir die Ernährung der Arbeiter auf den Fabriken 
der Herren Meister. Lucius & Brüning als eine ausreichende und den wissen 
schaftlichen Ansprüchen vollständig genügende bezeichnen dürfen. Dem ent-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Theerfarben-Fabriken Der Herren Meister, Lucius & Brüning Zu Höchst a. Main, in Sanitärer Und Socialer Beziehung. Schumacher, 1880.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.