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Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung

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Bibliographic data

fullscreen: Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung

Monograph

Identifikator:
829067299
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-71927
Document type:
Monograph
Author:
Grandhomme
Title:
Die Theerfarben-Fabriken der Herren Meister, Lucius & Brüning zu Höchst a. Main, in sanitärer und socialer Beziehung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Schumacher
Year of publication:
1880
Scope:
1 Online-Ressource (96 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Quellenbuch
  • Title page
  • Autorenverzeichnis
  • Contents
  • Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. Handel
  • Dritter Teil. Industrie
  • Vierter Teil. Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. Verkehr
  • Sechster Teil. Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Index

Full text

16 Erster Teil. Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle. 
Aber auch die Geselligkeit, insbesondere der gesellige Verkehr in kleinen 
vertrauteren Kreisen, war ihm eine Quelle holder Freuden. Und er war der beste 
Gesellschafter, der sich denken läßt: immer das anregende Element, sinnige Spiele, 
fröhliche Gesänge leitend, immer bereit zu geistvoller Unterhaltung, schalkhaft, witz 
sprudelnd, ausgelassen fröhlich, — immer anmutig. 
Daß Arnoldi erfüllt war von der glühendsten Vaterlandsliebe, zeigen 
seine Taten und viele seiner tiefst empfundenen Worte. Mehr und deutlicher ver 
künden die ersteren die Eigenart dieser seiner Empfindung. Denn er gehörte zu 
denen, welche die Vaterlandsliebe auffassen als eine ernste Mahnung zur Pflicht, zur 
Widmung der besten Kräfte, zu hingebender dienender Treue. 
Und in diesem Sinne hat er sich denn auch um fein Vaterland verdient gemacht 
und sich seinen Platz errungen unter den besten und gefeiertesten seiner Söhne. Und 
so leuchtet auch sein Stern hossenüich noch lange zurück in deutsche Lande. 
8. Friedrich List, Deutschlands größter Volkswirt. 
Von Karl Theodor v. Eheberg. 
v. Cheberg, Friedrich List. Festrede zur Enthüllung des Denkmals in Kufstein am 
8. September 1906. In: Beilage zur Allgemeinen Zeitung. München, den 9. September 1906, 
Nr. 209, S. 474-476. 
Selten mag einem Sterblichen ein solcher Drang, sich zu bilden und vorwärts zu 
streben, ein solcher Trieb zu uneigennützigem öffentlichen Handeln, eine solche rastlose 
Selbstbetätigung, eine solche stets sich erneuernde Spannkraft des Geistes zu eigen 
gewesen sein wie Friedrich List. 
Schon sein äußerer Lebensgang gibt dafür den Beweis. In jungen Jahren 
vertauscht er die Werkstätte seines Vaters mit der Schreiberstube. Die freien Stunden 
benutzt er, um durch den Besuch von Vorlesungen an der Universität Tübingen und 
durch Lektüre reine lückenhafte Bildung zu vervollkommnen. Der Reformminister 
Wangenheim fand an ihm einen treuen Helfer. Schon im Jahre 1816 veröffentlichte 
er einen Aufsatz über das „System der Gemeindewirtschaft". 
Im Jahre 1817 übertrug ihm Wangenheim die neue Lehrkanzel für Staats 
praxis an der staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Aber der 
enge Hörsaal genügt seinem Tätigkeitsdrang nicht. Schon damals ergreift ihn das 
unwiderstehliche Verlangen, feine Ideen ins Weite und Große wirken zu lassen. Aus 
diesem Verlangen gründet er mit gleichgesinnten Freunden den „Volksfreund aus 
Schwaben", ein Vaterlandsblatt für Sitte, Freiheit und Recht, in dem er für wahre 
Volksvertretung, öffentliche Kontrolle der Staatsverwaltung, Selbstverwaltung der 
Gemeinden, Preßfreiheit und Geschworenengerichte eintrat. Demselben Verlangen 
entspringt die von ihm im Jahre 1819 betätigte Gründung eines Handelsvereins, für 
den er eine Petition um Aufhebung der Binnenzölle und Errichtung einer alle deut 
schen Staaten umfassenden Zollgrenze entwarf, und dessen Forderungen er später an 
den süddeutschen Höfen, in Berlin und am Wiener Hofe vertrat. Aber diese Tätigkeit 
war so wenig im Sinne der württembergischen Regierung, daß List sich genötigt sah, 
seine Professur niederzulegen. 
Durch das Vertrauen seiner Reutlinger Mitbürger in die Württembergische 
Kammer gewählt, geißelte er in einer Denkschrift an die Kammer mit jener Leiden 
schaftlichkeit, die, wenn sie auch edelsten Motiven entsprang, doch seine Person und 
seine Sache nicht selten schädigte, die Gebrechen der württembergischen Staatsver 
waltung und forderte in heftiger, wenn auch keineswegs verbrecherischer Sprache
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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