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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
829207953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-40957
Document type:
Monograph
Author:
Aufseß, Otto von und zu http://d-nb.info/gnd/124693784
Title:
Die Zölle und Steuern sowie die vertragsmässigen auswärtigen Handelsbeziehungen des Deutschen Reiches
Edition:
3. Bearb.
Place of publication:
München
Publisher:
Hirth
Year of publication:
1886
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 280 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes. 
Buch X. 
sich erst der einzigen gZuelle der Macht versichert, dann hat inan sich alles 
verschafft. Da bleibt keine unfreie Masse, die angerufen werden könnte; 
kein bevorrechteter Rang, der in der Verteidigung seiner eigenen Rechte 
diejenigen aller schützen kann. Kein Bollwerk bleibt übrig, urn die Flut 
zu stauen, keine Höhe, urn sich über dieselbe zu erheben. Es waren be 
wehrte, von einem infulierten Erzbischof geführte Barone, die den Plan 
tagenet unter die Magna Lharta beugten; es war der Mittelstand, 
der den Stolz der Stuarts brach; aber eine bloße Geldaristokratie wird 
nie kämpfen, solange sie hoffen darf, einen Tyrannen zu bestechen. 
Und wenn die Ungleichheit der Verhältnisse zunimmt, macht das 
allgemeine Stimmrecht es leicht, die Tuelle der Macht an sich zu reißen, 
denn um so größer ist der Anteil an der Macht in den fänden derjenigen, 
die kein direktes Interesse an der Leitung der Regierung haben, die, 
vom Mangel gequält und vom Elend vertiert, bereit sind, ihre Stimmen 
dem chöchstbietenden zu verkaufen oder der Leitung des am lautesten 
blökenden Demagogen zu folgen, oder die, durch Not verbittert, sogar 
eine ruchlöse und tyrannische Regierung mit der Genugtuung betrachten, 
die wir uns bei den Proletariern und Sklaven Roms vorstellen können, 
als sie einen Laligula oder Nero unter den reichen Patriziern wüten 
sahen. In einem Staate mit republikanischen Institutionen, in welchem 
die eine Klasse zu reich ist, um in ihrem Luxus eine Verkürzung zu emp 
finden, wie auch die öffentlichen Angelegenheiten geleitet werden 
mögen, und eine andere so arm, daß am Wahltage einige Dollar größeren 
Einfluß haben als jede abstrakte Rücksicht, in welchem die wenigen sich 
im Reichtum wälzen und die vielen über einen Zustand der Dinge, dem 
sie nicht abzuhelfen wissen, vor Unmut schäumen, in einem solchen Staate 
muß die Macht in die ^ände von Jobbern fallen, die sie kaufen und ver 
kaufen, wie die Prätorianer den römischen Purpur verkauften, oder in 
die bsände von Demagogen, die sie ergreifen und eine Zeitlang hand 
haben, nur um durch schlimmere Demagogen ersetzt zu werden. 
wo eine einigermaßen gleiche Reichtumsverteilung besteht, — 
d. h. wo allgemeine Vaterlandsliebe, Tugend und Bildung herrschen 
— da wird die Regierung je demokratischer, desto besser sein; umgekehrt, 
wo die Reichtumsverteilung eine sehr ungleiche ist, je demokratischer 
desto schlimmer; denn wenn auch eine verderbte Demokratie an sich 
nicht schlimmer ist als eine verderbte Autokratie, so werden doch ihre 
Wirkungen auf den Nationalcharakter schlimmer sein. Landstreichern, 
Almosenempfängern, Leuten die nach Arbeit hungern, Leuten die betteln, 
stehlen oder verhungern müssen, wenn sie keine Arbeit finden, solchen 
Leuten Stimmrecht zu erteilen, ist nicht mehr und nicht weniger als die 
Zerstörung provozieren, politische Macht in die Lsände hungriger, durch 
die Armut erbitterter und erniedrigter Leute zu legen, heißt den Füchsen 
Feuerbrände an die Schwänze binden und sie unter das wallende Korn 
loslassen; es heißt einem Simson die Augen ausstechen und seine Arme 
um die Pfeiler des nationalen Lebens legen.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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